Archiv für 2009

Stiefkind schwedischer Handball

Sonntag, 14. Juni 2009

Neben der Leichtathletik, Eishockey und in Wintersportarten verfügen die Schweden auch in einer  Disziplin über hervorragende Sportler, die gerne vernachlässigt wird: dem Handball. In der Beliebtheitsskala rangiert Handball weit hinter Fußball und beispielsweise Eishockey (Die beliebtesten Sportarten), obwohl das Handballteam in der Vergangenheit einige Erfolge für sich verbuchen konnte. Handballweltmeister waren sie 1990 und 1999, Silber gab es zudem 2001, Bronze 1993 und 1995.  Europameister wurde Schweden 1994, 1998, 2002 und 2002.  Bei den Olympischen Spielen gab es von 1992 bis 2000 drei Mal hintereinander Silber. Eine beachtliche Bilanz. Auffällig jedoch auch, dass in den letzten Jahren die großen Erfolge ausblieben. Für die WM 2007 in Deutschland konnte sich das Team nicht qualifizieren, bei der EM 2008 waren sie Fünfter und bei der WM 2009 erlangten sie Platz sieben und waren damit einen Platz hinter dem deutschen Team.

Erstaunlich ist das vergleichsweise schlechte Abschneiden der letzten Jahre, wenn man sich den Kader der Mannschaft ansieht. Viele schwedische Nationalspieler spielen in der deutschen Bundesliga und sorgen dort für Furore.  Alleine der deutsche Meister und Zweitplatzierte in der Championsleague THW Kiel hat in seinem Kader sechs schwedische Spieler, darunter der Kreisläufer und Stammspieler der schwedischen Nationalmannschaft Marcus Ahlm. Sowohl bei Kiel als auch in der Nationalmannschaft eine große Stütze ist zudem Kim Andersson. Henrik Lundström und Stefan Lövgren sind ebenfalls international sehr erfahrene Spieler.

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School’s out in Schweden

Montag, 8. Juni 2009
Abitourienten

Truck mit Abiturienten

Dröhnender Bass, Flaschen-schwenkende Jugendliche, Trucks und ausgelassene Stimmung. Nein, keine Loveparade in Schweden, sondern ein traditioneller Teil der Feierlichkeiten zum Schulabschluss. Mehrere Wochen lang ziehen die frisch gebackenen Abiturienten lautstark durch die Straßen Stockholms. Es gibt zwar einen offiziellen Umzugstag, allerdings scheint jede Schule ihren eigenen Tag zum Feiern auserkoren zu haben. Die sonst so sicherheitsbewussten Schwedinnen und Schweden stehen dabei auf Unimogs und offenen Lastern, hören lauten Musik, trinken Alkohol und winken den Passanten zu. Derart ziehen sie mehrere Stunden durch die Innenstadt. Partystimmung in der Stadt, von den Passanten meist wohlwollend aufgenommen, da sie sich an ihre eigene  Abiturientenzeit erinnern.

Wie in Zusammenhang mit der Walpurgisnacht bereits erwähnt, tragen alle schwedischen Abiturienten ein Erkennungszeichen: eine weiße Mütze mit schwarzen Schirm. Wie in anderen Ländern auch, haben die Studentenmützen eine lange Tradition. Auch wenn es sonst keine Schuluniform in Schweden gibt, ist dies ein Muss für jeden Schulabgänger. Die Mützen gibt es in hochwertigen Ausführungen mit persönlicher Gravur und Wappen oder blau-gelb auf der Stirn. Ein hervorragendes Geschenk der stolzen Eltern an ihre Zöglinge.

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Hoch die Fahnen – Der schwedische Nationalfeiertag

Dienstag, 2. Juni 2009
Parade hoch zu Ross

Parade hoch zu Ross

Diese Woche ist es soweit und die Schweden feiern sich selbst. Am 6. Juni  ist schwedischer Nationalfeiertag und gleichzeitig Tag der schwedischen Flagge. Ein Meer von Fahnen und Blau-Gelb steht vor der Tür. Nationalstolz soweit das Auge reicht und für viele die Chance, zu zeigen, wie gerne sie in ihrem Land leben. Nicht gerade zeitgemäß die Nationaltümmelei. Dabei wurde dieser Feiertag erst vor relativ kurzer Zeit auserkoren. Seit 1916 ist der 6. Juni der Flaggentag, aber erst seit 1983 auch der offizielle schwedische Nationalfeiertag. Ein richtiger (freier)Feiertag ist er sogar erst seit 2005. (Durch den säkularen Feiertag ist den Schweden allerdings der Pfingstmontag abhanden gekommen.)  Das Datum wurde gewählt, da am 6. Juni 1523 Gustaf Vasa zum König gekrönt wurde und sowohl 1809 als auch 1974 wichtige Staatsreformen vollzogen wurden.

Luftballonmeer am 6.6.2008

Luftballonmeer am 6.6.2008

Und was passiert nun am Nationalfeiertag? Natürlich gibt es im ganzen Land Veranstaltungen, kleine Volksfeste und Versammlungen. In vielen Kommunen werden die Personen willkommen geheißen, welche in diesem Jahr die schwedische Staatsbürgerschaft bekommen haben. Die größten Festlichkeiten finden in Skansen, dem berühmten Stockholmer Freilichtmuseum statt. Die Geschichte des Museums ist eng verknüpft mit dem Nationalfeiertag, da der Gründer von Skansen Ende des 19. Jahrhunderts zu den Initiatoren des Flaggentags gehörte. Natürlich finden auch rund um das schwedische Schloss Paraden und Empfänge statt. Außerdem veranstaltet die Stadt ein großes Volksfest mit Musik, Speis und Trank im nahe gelegenen Kungsträdgarden.

Ein Nationalfeiertag ist natürlich auch für die rechte Szene ein willkommener Feiertag. Somit kommt es in Stockholm alljährlich zu einer großen Nazidemo mit etwa 1000 Teilnehmern. Die Nazis profitieren dabei von dem in Schweden hochgehaltenen Recht auf Meinungsfreiheit. Glücklicherweise zeigen Tausende Gegendemonstranten, dass sie den Nazis keinen Raum bieten wollen.

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Schwedische Spezialitäten II – Kuchen und Gebäck

Donnerstag, 21. Mai 2009

Nein, nicht nur die Österreicher können fantastische Torten und Kuchen zaubern, sondern auch die Schweden. In einem Land, in dem das Fika (Kaffee trinken) einen derartig hohen Status einnimmt, ist dies aber auch kein Wunder. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, gibt es mehrmals am Tage “Fika”. Man trifft sich mit Freunden im Café und kann dort gut und gerne einige Stunden verbringen. Angesichts dieser Tatsache verwundert es vielleicht auch nicht so sehr, dass ein Cappucino meist so um die 3,50 Euro kostet und Kuchen/Torte sich in ähnlichen preislichen Sphären befinden. Das Sitzfleisch der Gäste muss für die Cafébetreiber schließlich irgendwie von nutzen sein. Die Schweden sind auf jeden Fall in der Liga der eifrigsten Kaffeetrinker der Welt (Deutsche liegen noch deutlich dahinter).

kanelbulle_loopkid

Kanelbulle, Foto: Loopkid, flickr

Zum Fika auf der Arbeit wird meist ein kleiner Snack eingenommen, z.B. Kaffebröd. Kaffebröd ist ein Hefegebäck, gefüllt mit Pudding, Marmelade oder nur mit Zucker bestreut. Es kommt der berühmten Kanelbulle sehr nahe.  Dies ist eine Art Zimtschnecke: Hefeteig mit einer Zucker-Zimt-Füllung und Hagelzucker als Belag. Ein unschlagbarer Genuss, auch wenn man sonst kein großer Freund von Hefeteig ist (ein Rezept findet sich hier ).

Generell werden in Cafés eher Kuchen angeboten als Torten. Eine Ausnahme ist die auch in deutschen Supermärkten vermehrt anzufindenden Princesstorte. Sie sieht mit ihrer grünen Marzipandecke etwas giftig aus, ist ansonsten eine Kuppeltorte mit hellem Rührteig , Sahne und ein wenig Marmelade. Ansonsten bedeuten Torten in Schweden leider meist etwas Teig, viel Sahne und ein paar Früchte.

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Zlatan – der Narr – Ibrahimovic

Dienstag, 12. Mai 2009
Zlatan Ibrahimovic für Inter Mailand

Zlatan Ibrahimovic für Inter Mailand (Foto: prettyfriendship, flickr)

Neben dem König besitzen in Schweden maximal eine Handvoll Menschen Narrenfreiheit und dürfen sich Späßchen erlauben, bei denen die korrekten Schweden ansonsten die Stirn runzeln würden. Einer von ihnen ist Zlatan Ibrahimovic, Fußballer, der zu den besten Stürmern der Welt gezählt wird.

Wie sein Name vermuten lässt, ist seine Familie nicht urschwedisch: Sein Vater ist Bosnier und seine Mutter Kroatin. Zlatan ist allerdings in Schweden geboren und aufgewachsen. Am 3. Oktober 1981 erblickte er in Malmö das Licht der Welt und wuchs in dem als sozialen Brennpunkt bekannten Rosengård auf. Sein Talent zeigte sich schon in der Jugend. Nach einer kurzen Phase des Zweifelns, ob er professionell weiter spielen sollte, begann seine Karriere ihren Lauf. In Schweden spielte er für den FF Malmö, zog allerdings nach zwei Jahren in der höchsten schwedischen Liga 2001 weiter zum Spitzenverein Ajax Amsterdam. Seine Ablösesumme betrug damals ca. 82 Mio. Kronen, womit er der teuerste schwedische Spieler aller Zeiten war. Im selben Jahr absolvierte er sein erstes Länderspiel.

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Birka – Handelsstützpunkt der Wikinger

Dienstag, 5. Mai 2009

Der Mai ist gekommen und damit die Ausflugszeit. Ein guter Zeitpunkt, die schwedische Natur zu genießen. Um so besser, wenn es zeitgleich möglich ist, sich kulturell zu bilden. Möglich ist diese Kombination bei einem Ausflug zum Weltkulturerbe Birka/Hovgården nahe Stockholm.

Wunderschöne Aussicht auf den Mälaren

Wunderschöne Aussicht auf den Mälaren

Birka und Hovgården liegen auf zwei Inseln im Mälaren. Zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert, und somit in der Zeit der Wikinger, war Birka der wichtigste Handelsplatz Skandinaviens. Sie gilt zuweilen auch als erste Stadt Schwedens (das es aber damals noch nicht gab). Hovgården hingegen war sowohl Königssitz als auch Königsfriedhof mit seinen Hügelgräbern. Aufgrund seiner optimalen Lage wurde Birka ein bedeutendes Handelszentrum. Birka lag an der Ostsee, allerdings etwas geschützter in einem Gebiet, das damals noch als Bucht des Meeres galt. Gleichzeitig führte der Mälaren zu wichtigen Wasserwegen bei Stockholm und Södertälje. Dadurch, dass der Ort umgeben von Wasser ist, war er leicht gegen Feinde zu verteidigen, die aufgrund des guten Ausblicks schnell entdeckt wurden.

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Valborg – Feuer zur Freude

Sonntag, 26. April 2009

Kaum zu glauben, aber wahr: auch in Schweden geht der Winter langsam zu Ende. Dieser Tage wird sogar die 20 Grad-Grenze angekratzt, bei der wir in Ostdeutschland schon seit ca. 3 Wochen sind. Dafür konnte man aus Deutschland nur neidisch die Berichte über einen richtigen Winter in Schweden lesen. Pattsituation somit.

Und weil sich jetzt alle freuen können, dass die Sonne sich nicht mehr durch drei Lagen Kleidung durchbohren muss, ehe sie als Wärme auf der Haut zu spüren ist, wird in Schweden erstmal gefeiert. Valborg heißt das Fest, welches am 30. April begangen wird. Übersetzt heißt es Walpurgisnacht. So mancher Deutscher mag sich denken: Kenn ich doch, haben wir auch. Tanz in den Mai, Hexen auf dem Brocken, Maitouren mit deftigen Besäufnissen (möglicherweise eine norddeutsche Sicht auf die Ereignisse).  Ähnlichkeiten sind zwar vorhanden, aber natürlich ist auch alles irgendwie anders.

Feuer an Valborg (Foto:mauronb, flickr)

Feuer an Valborg (Foto: Mauron B, flickr)

In Schweden ist Valborg schon so bedeutend, dass üblicherweise alle früher Schluss oder aber frei haben. Und am Abend wird dann in Stockholm und Umgebung gezündelt. Man trifft sich an Feuern und trinkt. Zusätzlich singt man allerdings auch den Frühling herbei. Das Singen, ja weit verbreitet in der schwedischen Kultur, wird auch an diesem Tag ausgiebig begangen.

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IKEA – schwedisches Wahrzeichen?

Samstag, 18. April 2009

Es ist doch immer das gleiche. Fragt man eine Person nach einem Werkzeug, nennt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Hammer. Typisch britisch? Schlechtes Wetter. Und was verbindest du mit Schweden? Elche und/oder IKEA. Im Falle der Wildtiere muss man wohl mittlerweile von einer gelungenen PR-Strategie der schwedischen Touristikzentralen ausgehen. Möglicherweise ist diese auch speziell auf deutsche Touristen ausgelegt, da wir bekanntlich in deutschen Wäldern nicht über Elche verfügen und die Tiere bei uns – aus welchen Gründen auch immer – als niedliche Repräsentanten einer scheuen Säugetierart gelten. Dass uns aber nun gerade ein Möbelgeschäft einfällt, wenn wir an Schweden denken, ist wirklich beachtlich. Ein großer Erfolg für die Marketingexperten IKEAs, der dem Konzern vermutlich in den nächsten Jahrzehnten kräftige Umsätze bringen wird. Die Sache hat nur einen Haken: IKEA ist nicht mehr schwedisch.

Ikea (Foto: PakyuZ)

Ikea (Foto: PakyuZ)

Wie man sich denken kann, ist IKEA nur eine Abkürzung. Sie beinhaltet die Initialen ihres Gründers Ingvar Kamprad. Hinzu kommen die Abkürzungen für seine Adresse: der Hof Elmtaryd und der Ort Agunnaryds Socken. Kamprad, geboren 1926, meldete bereits 1943 den Warennamen an und wurde vom Kleinwarenhändler zum viert reichsten Mann der Welt (Stand: 2008). IKEA hat heute 292 Filialen in 36 Ländern und ist DAS Synonym für preiswerte Möbel.

Wie kein anderes Großunternehmen betont IKEA seine nationale Herkunft. Im großen Stil macht sich das Unternehmen so die Klischees über sein Herkunftsland zu nutze: Die typisch schwedische Freundlichkeit führt zum Konsum der Kunden. Die Konzernfarben in blau-gelb, schwedische Speisen und Getränke im Restaurant (das immer voll ist) und am Ausgang. Außerdem der fast schon zum Mythos gewordene günstige Hotdog am Ausgang. Psychologisch durchdacht natürlich: Dadurch, dass der Kunden meint, für wenig Geld einen leckeren Hotdog bekommen zu haben, geht er mit einem gutem Gefühl aus dem Laden und freut sich auf seinen nächsten Besuch. Die Kinderfreundlichkeit fällt in einem Land wie Deutschland natürlich sofort auf. Auch das Duzen in der Werbung und im Geschäft ist für nichtschwedische Ohren ungewohnt, kommt bei der eher jüngeren Zielgruppe aber besonders gut an (Wobei auffälligerweise das Personal seine Kunden nicht duzt – hier scheint die Maxime zu sein, den Kunden mit „Respekt“ entgegen zu treten).

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Reiseziel Åland

Samstag, 11. April 2009
Die Flagge Alands

Die Flagge Ålands

Osterzeit ist Urlaubszeit. Und Urlaub bedeutet für Schweden entweder in die Sommarstuga im eigenen Land zu fahren oder aber ab in den Flieger in die Sonne von Thailand oder den Kanarischen Inseln. Aber auch die Nachbarländer profitieren von den schwedischen Touristen, die auf der steten Suche nach Erholung sind. Die Inselgruppe Åland hat sich nämlich steuerliche Sonderregelungen bezüglich des Europäischen Wirtschaftsraums gesichert. Während das zollfreie Einkaufen zwischen den meistern älteren Mitgliedstaaten der EU nicht mehr möglich ist, dürfen die Schweden auf den Fähren nach Åland voll zuschlagen.

Die Einwohner

Ungewohntes Kennzeichen

Eine gute und günstige Möglichkeit nach Åland zu kommen ist die Fähre der Eckerölinjen. Diese fährt ab Stockholm, Uppsala und Norrtälje mit Bussen zum Hafen in Grisslehamn, nördlich von Stockholm. Hin- und Rückreise sind für läppische 60 SEK zu haben. Auf der zweistündigen Fahrt kann eingekauft werden, in den Restaurants gegessen oder an den Spielautomaten gedaddelt werden (sehr beliebt, da in Schweden nicht erlaubt). Aufgrund der schwedischen Alkoholpolitik reisen viele Gäste gleich mit Sackkarren an und fahren mit der Fähre direkt zurück nach Schweden, ohne sich  länger als die gesetzlich geforderten 15 Minuten auf Åland aufgehalten zu haben.

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Schweden und seine Nachbarn

Dienstag, 31. März 2009

Für ein Land mit relativ wenigen Einwohnern sind immer die Nachbarstaaten von besonderer Bedeutung. Auch Schweden pflegt enge Beziehungen zu den Anrainerstaaten. Bei uns werden die Länder oft unter dem Term Skandinavien zusammengefasst. Ein Blick zu Wikipedia: Skandinavien ist die Halbinsel, auf der Schweden und Norwegen liegen. Dazu gehört sonst eigentlich nur noch Dänemark aufgrund der kulturellen Nähe. Es wird jedoch vermehrt auch Finnland dazugezählt wegen Parallelen in der Geschichte.

Organisiert sind die skandinavischen Ländern jedoch zusätzlich noch im Nordischen Rat. Weniger entscheidendes als ein beratendes Gremium. Allerdings in seiner Wirksamkeit nicht zu verachten. Die nordeuropäischen Länder treten z.B. in der EU oftmals als eine Einheit auf. Im Nordischen Rad sind zusätzlich noch Island, die Faröer Inseln, Grönland und das eher unbekannte Aland. Aland ist eine weitgehend autonome Insel zwischen Schweden und Finnland. Es ist gleichzeitig einen Provinz Finnlands. Ein Bericht über Aland soll an dieser Stelle bald erscheinen, durchaus interessantes Fleckchen Erde.

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