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	<title>Das Leben ist kein Ponyhof &#187; Schweden</title>
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	<description>von Kanelbullen, Zlatan und Stockholm</description>
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		<title>Hämmern, Sägen, Pflastern: Schwedische Bauwut</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Bob der Baumeister muss in Schweden ein Nationalheld sein. Die Schweden lieben es, an ihren Häusern oder Ferienhütten rumzubasteln. Da wird gehämmert, gemalt, gepflastert oder die Regenrinne ausgewechselt. Zumindest im Sommer ist im schwedischen Fernsehen fast jeder zweiter Werbespot Werbung für einen Baumarkt oder &#8211; in Schweden auch möglich &#8211; ein Internetbaumarkt.
Es ist nicht ungewöhnlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bob der Baumeister muss in Schweden ein Nationalheld sein. Die Schweden lieben es, an ihren Häusern oder Ferienhütten rumzubasteln. Da wird gehämmert, gemalt, gepflastert oder die Regenrinne ausgewechselt. Zumindest im Sommer ist im schwedischen Fernsehen fast jeder zweiter Werbespot Werbung für einen Baumarkt oder &#8211; in Schweden auch möglich &#8211; ein Internetbaumarkt.</p>
<div id="attachment_1637" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8822.jpg"><img class="size-medium wp-image-1637" title="Ein Haus entsteht" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8822-300x225.jpg" alt="Ein Haus entsteht" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Haus entsteht</p></div>
<p>Es ist nicht ungewöhnlich, wenn auf schwedischen Grundstücken ein Bagger oder sonstige Baufahrzeuge zu sehen sind. Merkwürdig ist nur, dass viele erst ihr Haus verschönern, dann aber den gesamten Bauschutt in ihrem Garten liegen lassen. Und das scheinbar nicht nur ein paar Tage, sondern eher mittelfristig. Die Grundstücke in Schweden sind außerhalb der Städte aber ja auch groß genug, so dass sie sich deshalb vielleicht gar nicht so sehr daran stören.</p>
<p>Aus deutscher Sicht sind mehrere Dinge auffällig: Zäune sind eher untypisch. Wenn es Zäune gibt, sind dies häufig Zäune mit diagonalen Holzstreben, die sehr ansehnlich sind. Wenig Verbreitung haben auch Garagen. Und das, obwohl es im Winter ja wesentlich kälter ist als in Deutschland, was nicht jedes Auto gerne hat. Geschlossene Garagen sieht man äußerst selten. Dafür sind Carpots weiter verbreitet. Vielleicht zählt das Auto in Schweden auch nicht so viel wie andere Gefährte. Die Motorboote haben in manchen Gärten immerhin Schuppen oder &#8211; auch nicht ungewöhnlich &#8211; eine Art Zelt als Unterstand. Wenn auf einem Grundstück mehrere Gebäude stehen, ist es aber wichtig, dass alle in derselben Farbe angestrichen sind.</p>
<p>Für gewöhnlich sind die Häuser in Schweden vergleichsweise klein. Es ist zum Beispiel nicht ungewöhnlich, wenn die Kinder sich ein Zimmer teilen. Räume sind eher flach und -wie jeder weiß  &#8211; ist Holz das dominierende Baumaterial. In Regionen mit einen überproportional vielen Neubauten sieht man jedoch, dass neuerdings auch viele verputzte oder verklinkerte Häuser gebaut werden. Und zweigeschossige Häuser, bei denen nicht länger eine Etage im Keller angesiedelt ist.</p>
<p>Wie in vielen Ländern herrscht auch in Schweden Landflucht. Im Vergleich zu Deutschland gibt es in Schweden jedoch nicht so viele Großstädte. Aus diesen Gründen wachsen Göteborg und Stockholm stark und kontinuierlich in die Breite. Wenn man in die Außenbezirke Stockholms fährt, sieht man, dass die meisten Häuser nicht älter als 50 Jahre sind. Und es wird immer weiter gebaut. Aus diesem Grund sehen manche Vororte auch sehr konstruiert und künstlich aus. Die Orte sind eventuell zu schnell gewachsen. Es gibt keine Mischung von Wohnen und Geschäften, sondern auf einem Fleck Geschäfte und in anderen Ecken nur Wohnblöcke. Das mag praktisch sein, weil man für Besorgungen nur einen Ort anfährt, aber schön ist es nicht.</p>
<p>Jetzt geht der Sommer langsam zu Ende. Da müssen die schwedischen Baumeister sich beeilen, um noch vor dem kalten Winter alles erledigt zu haben. Danach muss sich der Handwerker den Einrichtungen im Haus widmen. Und auf den nächsten Frühling warten&#8230;</p>
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		<title>Fotografiska: Fotomuseum Stockholm</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 20:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Stockholm ist seit diesem Jahr um eine Attraktion reicher. Nur wenige Gehminuten vom Slussen entfernt findet man jetzt das Fotografiska museet, das Fotografiemuseum. Ein Besuch lohnt sich schon alleine deshalb, da der Ausblick aus der Cafetaria hervorragend ist. Aber auch die aktuellen Fotoausstellungen enttäuschen nicht.
Das Fotografiska beherbergt in einem alten Industriegebäude direkt am Hafen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stockholm ist seit diesem Jahr um eine Attraktion reicher. Nur wenige Gehminuten vom Slussen entfernt findet man jetzt das Fotografiska museet, das Fotografiemuseum. Ein Besuch lohnt sich schon alleine deshalb, da der Ausblick aus der Cafetaria hervorragend ist. Aber auch die aktuellen Fotoausstellungen enttäuschen nicht.</p>
<div id="attachment_1622" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8916.jpg"><img class="size-medium wp-image-1622 " title="Fotografiska museet im Hafen" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8916-300x225.jpg" alt="Fotografiska museet im Hafen" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Fotografiska museet im Hafen</p></div>
<p>Das Fotografiska beherbergt in einem alten Industriegebäude direkt am Hafen eine Vielzahl von Ausstellungs- und Konferenzräumen. Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Die Fassade ist aus Ziegelsteinen (Verklinkerte Gebäude gewinnen scheinbar in Schweden an Beliebtheit) und noch im Original enthalten. Renoviert werden mussten jedoch die Innenräume des alten Zollgebäudes. Noch sind nicht alle Räume des Museums fertig gestellt und als Ausstellungsfläche in Benutzung. Vier Ausstellungen finden aktuell jedoch schon Platz und Zuschauer. Welcher Künstler seine Bilder ausstellen darf, wird von einem siebenköpfigen Rat entschieden. Dies haben die Gründer des Museums Jan und Per Broman so festgelegt.</p>
<p>Zugpferd des Museums ist eine Ausstellung der Werke der Amerikanerin Annie Leibovitz. Darüber hinaus werden Fotos von Lennart Nilsson über die Entstehung des Menschen gezeigt. Also eine Art Ausstellung von Ultraschallbildern. Der schwedische Fotograf Anders Petersen nennt seine Zusammenstellung &#8220;From Back Home&#8221;. Er hat in den 80er Jahren in Värmland, der traditionsreichen Region in Schwedens Westen, Fotos vom Alltagsleben seiner Mitmenschen gemacht. Hauptaugenmerk ist dabei das Bestreben der Menschen mit anderen in Kontakt zu treten. Eine schöne Sammlung von Fotos, die viel über die damalige Zeit zum Ausdruck bringt.</p>
<p><span id="more-1617"></span></p>
<p>Wie sollte es in Schweden anders sein: Eine Ausstellung besteht uasschließlich aus Kinderfotos. Die Mädchen und Jungen wurden von der australischen Künstlerin Vee Speers in Rollen und Kostüme gesteckt. Das ist weder sonderlich innovativ noch von großer Aussagekraft. Gewöhnunsbedürftig ist auch die Reihe &#8220;Bodies&#8221; von Joel-Peter Witkin. Es werden eine Reihe von nackten Menschen gezeigt. An sich nichts Schlechtes, aber die Motive wurden in mystische und Gewalt demonstrierende Umgebungen gesetzt. Die Bilder gehen ein bißchen in Richtung Fantasyworld, das muss man wohl mögen.</p>
<p>Am meisten Raum nehmen die etwa 200 Fotos von Annie Leibovitz ein. Leibovitz ist vor allem als Portraitfotografin berühmt geworden. Ihre Objekte sind meist berühmter als sie: von Georg Bush über Nicole Kidman bis zu Patti Smith. Die Fotos gewinnen ihre Intensität dadurch, dass sie die weltberühmten Stars als relativ normale Menschen mit Stärken und Schwächen darstellt. Sehr bekannt ist zum Beispiel ein Nacktfoto der schwangeren Demi Moore. Das Bild wurde Titelbild der Vogue, was damals in den 80ern ein mutiger Schritt war. Unter den Portraitierten sind eine ganze Reihe Schauspieler: Al Pacino, Robert de Niro, Brad Pitt, Johnny Depp oder Musiker wie Johnny Cash und Mick Jagger. Am meisten beeindruckt war ich von dem Foto von Queen Elizabeth II. Das Foto zeigt eine stolze Frau, die in ihrer Robe auch den königlichen Hintergrund repräsentiert. Gleichzeitig wird sie so herzlich und menschlich dargestellt, wie man es bei einer Frau in dieser Position und von diesem Ruf nicht für möglich gehalten hätte.</p>
<p>Neben den Portraits berühmten Menschen sind auch Aufnahmen der Familie von Annie Leibovitz zu sehen. Ebenso von ihrer Lebensgefährtin Susan Sontag, der amerikanischen Schriftstellerin, die 2004 an Krebs starb. Auch Fotos der sterbenskranken Sontag und des kranken Vaters von Leibovitz sind zu sehen. Die privaten Fotos sind etwas zusammenhangslos zwischen den Portraits zu sehen. Sie können nur schwer zwischen diesen Aufnahmen wirken, da sie vom Format meist nicht größer als 11&#215;15 cm sind. Einen guten Einblick in das Leben der Künstlerin geben sie aber natürlich.</p>
<p>Die aktuellen Ausstellungen laufen noch bis zum September. Wer sie noch sehen möchte, sollte sich also ranhalten. Für mich gehört das Fotografiska museet auf jeden Fall zu den interessantesten Museen in Stockholm.</p>
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		<title>Schwedische Meisterschaften im Springreiten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist kaum zu übersehen, dass die Schweden im Allgemein finanziell gut gestellt sind. Anders lässt es sich nicht erklären, dass rund um Stockholm etliche Golfplätze aus dem Boden gesprossen sind und dort nicht nur die älteren Herrschaften spielen, sondern Gut Betuchte jeden Alters. Oder in Schweden ist alles anders und Golf spielen ist erschwinglich? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1612" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8911.jpg"><img class="size-medium wp-image-1612 " title="Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8911-300x225.jpg" alt="Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010</p></div>
<p>Es ist kaum zu übersehen, dass die Schweden im Allgemein finanziell gut gestellt sind. Anders lässt es sich nicht erklären, dass rund um Stockholm etliche Golfplätze aus dem Boden gesprossen sind und dort nicht nur die älteren Herrschaften spielen, sondern Gut Betuchte jeden Alters. Oder in Schweden ist alles anders und Golf spielen ist erschwinglich? Kaum vorstellbar, da neben den möglicherweise variierenden Gebühren für die Mitgliedschaft in einem Golfclub ja immer noch die Schläger, Schuhe und Lacoste-Pullover hinzu kommen. Wäre man gehässig, könnte man fragen, wieso Golf spielen so beliebt ist. Immerhin gilt es größere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Dies machen viele Schweden ansonsten nur per Auto, Boot oder Rolltreppe. Wehe, wenn letztere mal defekt ist.</p>
<p>Aber genug der Sticheleien. Selbstredend gibt es auch in jedem anderen Land faule bzw. bequeme Menschen. Golf und Segeln sind allerdings schlichtweg Sportarten, die sich nicht jeder Mensch leisten kann. Ein weiteres kostspieliges Freizeitvergnügen ist Reiten. Während ich zugegebenermaßen Segler und Golfer eher aus der Ferne kenne, sind mir Reiter durchaus vertraut. Da gibt es natürlich unterschiedliche Typen. Die meisten Reiter betreiben ihr Hobby aus Liebe zum Tier. Dann gibt es jedoch noch die 10%, die Pferde (noch immer) eher als Statussymbol sehen. Die für 700.000 Euro ein Pferd bei einer prestigeträchtigen Auktion ersteigern, das sie doch niemals selbst reiten werden. In Deutschland ist es im Reitsport leider oft noch so, dass die Siegchancen steigen, je mehr Geld man im Portemonnaie hat. Da man nicht selbst über die Hindernisse springt, reicht Talent allein meist nicht aus (es sei denn man findet einen Gönner). Das erklärt auch die vielen adeligen Namen in den Ergebnislisten.</p>
<p><span id="more-1610"></span></p>
<p>Im Gegensatz zum Dressursport gibt es bei den Springreitern noch mehr Chancen, sich &#8220;ehrlich&#8221; hochzuarbeiten. Das könnte an den höheren Preisgeldern liegen. Dies ist in Deutschland so und dies ließ sich auch bei den am letzten Wochenende in Stockholm stattfindenden schwedischen Meisterschaften im Springreiten erkennen (lange Rede kurzer Sinn&#8230;). Vier Tage lang gab es im Reiterstadion nahe des Olympiastadions Spring-Wettbewerbe. Zwischendurch wurden immer mal wieder andere Reitsportarten und -variationen vorgestellt. Die Veranstaltung fand in dieser Form das erste Mal seit längerer Zeit in Stockholm statt. Ziel des Veranstalters ist es, in den nächsten Jahren auch andere Disziplinen (zumindest Dressurreiten und die Vielseitigkeit) zu integrieren. Auf diese Weise soll der Weg geebnet werden zu einer Reit-WM 2018 in Stockholm.</p>
<p>Es gibt sicherlich noch einiges zu verbessern an der Veranstaltung. Größe und Aufmachung erinnerten eher an eine deutsche Veranstaltung auf Bezirksniveau. Es gab relativ wenige Stände mit Reitsportartikeln und sogar das Essensangebot war knapp bemessen. Aufgrund des Dauerregens am Samstag und des daraus resultierenden schlechten Bodens mussten die Veranstalter von der schönen Springanlage ausweichen auf einen relativ kleinen Platz ohne Schmuck und vor allem ohne Sitzgelegenheiten. Auf die Idee, die Bänke von einem Platz zum nächsten zu bringen, kam man erst kurz vor Veranstaltungsende. So mussten sogar die VIPs  (die auf keinem Pferdeevent fehlen dürfen) im Stehen zusehen. Glück hatte, wer sich seinen eigenen Klappstuhl mitgebracht hatte.</p>
<p>Beim Finale der schwedischen Meisterschaft traten noch etwa 20 Reiter bzw. vor allem Reiterinnen an. Mindestens 10 Sportler hatten es vorgezogen aufgrund der Bodenverhältnisse nicht zu reiten. Schade war sicherlich, dass die schwedischen Reiter, die auch auf internationalen Turnieren Erfolge einstreichen, gar nicht erst in Stockholm angetreten sind. Zum Beispiel fehlte der Silbermedaillengewinner von Peking 2008 Rolf-Göran Bengtsson. Dementsprechend gab es nur drei Null-Fehlerritte. Da zwei der Reiter ihre Pferde zu langsam durch den Parcous gesteuert haben, stand die Siegerin recht schnell und unspektakulär fest (für alle Nicht-Reiter: Normalerweise gibt es noch ein so genanntes Stechen bei dem es nicht nur auf möglichst wenig Stangenabwürfe ankommt, sondern auch die Zeit). Den Event gewonnen hat Rigmor Arvidsson, vor dem Jüngling und Geheim-Favoriten Douglas Lindelöw.</p>
<p>Für deutsche Augen sehr ungewohnt war übrigens die Anwesenheit des Militärs auf dem Reitplatz. Genauer gesagt, waren die Soldaten und Soldatinnen nicht nur auf dem Platz als Gäste, sondern scheinbar an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Sie betreuten das Erste-Hilfe-Zelt, schleppten mit Treckern den Platz und trugen die Bänke von einem Platz zum nächsten. Bei der Siegerehrung durfte dann noch ein in Blau gekleideter Soldat (vermutlich von der Königlichen Bläsertruppe) die musikalische Untermalung bereiten. Aus deutscher Sicht ist ein Einsatz des Militärs bei einer zivilen Veranstaltung ja eher ungewöhnlich, wenn nicht verboten. Andererseits hat der Reitsport seine Wurzeln im Militär. Die Kleidung ist beispielsweise ähnlich (Helm/Zylinder, Sakko, Stiefel). Außerdem muss vor dem Start vor den Richtern &#8220;gegrüßt&#8221; werden wie vor einem höher gestellten Soldaten (immerhin nicht mit der Hand an den Kopf). Viele Begriffe aus dem Reitsport entstammen zudem dem französischen Wortschatz, da dies beim Aufkommen des Reitsports anfang des 20. Jahrhunderts gerade als très chic galt. Also doch alles nicht so verwunderlich.</p>
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		<title>Stockholm trägt Schwarz</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 21:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende war Stockholm in Metaller-Hand. Wo man auch hinsah in der Stadt: mindestens jeder 100 Passant war in Schwarz gekleidet, tatöwiert, trug Leder, Nieten, Bart und ein Band-T-Shirt wahlweise mit Totenkopf, Waffen, Teufel oder sonstigen Wesen. Und sie hatten guten Grund dazu: das Sonisphere-Festival lockte die Massen an. Beim Anblick des Festival-Line-Ups musste man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende war Stockholm in Metaller-Hand. Wo man auch hinsah in der Stadt: mindestens jeder 100 Passant war in Schwarz gekleidet, tatöwiert, trug Leder, Nieten, Bart und ein Band-T-Shirt wahlweise mit Totenkopf, Waffen, Teufel oder sonstigen Wesen. Und sie hatten guten Grund dazu: das Sonisphere-Festival lockte die Massen an. Beim Anblick des Festival-Line-Ups musste man sich einmal über die Augen wischen, um zu prüfen, ob man sich wirklich nicht verguckt hat. Es klang wie das Who is Who des Heavy Metal: Slayer, Hammerfall, Mötley Crüe, Anthrax, Alice Cooper und nicht zuletzt Iron Maiden. Dazu mit Iggy Pop eine weitere Rock-Ikone, wenn auch nicht ganz so hart besaitet wie der Rest der Truppen. Die Nackenschmerzen des nächsten Tages waren somit vorprogrammiert.</p>
<div id="attachment_1603" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/sonisphere_matteo077.jpg"><img class="size-medium wp-image-1603 " title="Sonisphere-Festival 2010 (Schweiz) Foto: matteo077" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/sonisphere_matteo077-300x225.jpg" alt="Sonisphere-Festival 2010 (Schweiz) Foto: matteo077" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sonisphere-Festival 2010 (Schweiz) Foto: matteo77</p></div>
<p>Dass diese großen Bands sich nun ausgerechnet nach Stockholm verirrt haben, resultiert aus der Tatsache, dass die schwedische Hauptstadt eine der Stationen der Sonisphere-Tour war. In elf europäischen Ländern traten die Bands in diesem Sommer jeweils für ein Tagesfestival gemeinsam auf. Deutschland war nicht dabei, aber hier gibt es mit dem Wacken-Festival ja eh eines der größten Metal-Festivals. Außerdem lagen die Termine so, dass Iron Maiden bequem aus Norddeutschland weiter nach Schweden reisen konnte.</p>
<p>In Schweden kostete das Ticket ungefähr 90 Euro. Bei den heutigen Konzertpreisen ist das ein absolut fairer Preis. Etwas ins Schmunzeln kommt man natürlich, wenn man sich Gedanken über das Durschschnittsalter der Künstler macht. Geschätzt auf jeden Fall zwischen 50 und 60 Jahren. Werden ja alle nicht jünger die Herren. Einige begehen wie Alice Cooper (62 Jahre) schon komplett neue Wege und geben sich für die fragwürdigen Werbestrategen großer Elektronikketten her&#8230; War wohl das Geld knapp (warum man nun ausgerechnet Alice Cooper genommen hat, würde mich noch interessieren. Die gewöhnliche Zielgruppe &#8211; Menschen zwischen 15 und 40 Jahren &#8211; kennt ihn kaum noch. Da wäre eher Marilyn Manson eine Option gewesen)</p>
<p><span id="more-1598"></span></p>
<p>Das erhöhte Alter der Künstler hat natürlich auch zur Folge, dass die Zuschauer von 13 bis 70 gemischt waren. Ich habe einige Gruppen gesehen, bei denen der Vater mit Klappstuhl seine aufgeregten Söhne begleitet hat. Ungefähr 47.000 Menschen kamen insgesamt zusammen. Ausverkauft war das Festival, das in der Nähe der Uni stattgefunden hat, somit nicht. Aber gut, in Schweden sind (die schier endlosen) Sommerferien. Viele sind im Urlaub oder verdienen sich in Norwegen ihr Geld für das nächste Semester. Außerdem verursachten die vielen gotteslästerlichen T-Shirts der Besucher beim Wettergott Migräne. Ab 12 Uhr regnete es in einer Tour bis zum Main Act durch. Wer da noch guten Mutes war, muss ein wahrer Fan sein. Dabei hatten die Schweden im Gegensatz zu den Finnen noch Glück. Bei diesen brach am Sonntag Nachmittag ein Sturm los, verwüstete das Gelände zerstörte Band-Equipment und sorgte leider auch für Verletzte unter den Zuschauern. Das Mötley Crüe-Konzert musste abgesagt werden, Iggy Pop spielte nur unplugged und Iron Maiden spielte mit Verspätung. Dann lieber Dauerregen&#8230;</p>
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		<title>August Strindberg &#8211; Ein echter Künstler</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 10:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<category><![CDATA[Berühmtheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Sieht man mal von Astrid Lindgren ab, so fällt sicher der Name August Strindberg als erstes, wenn man danach gefragt wird, welche großen schwedischen Schriftsteller es gab. Und da es von dieser Spezies in Schweden naturgemäß nicht ganz so viele gab wie im viel größeren Deutschland, wird ihm in Schweden ausgiebig Beachtung geschenkt. Die erhält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1595" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/07/August_Strindberg2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1595" title="August Strindberg" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/07/August_Strindberg2-211x300.jpg" alt="August Strindberg" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">August Strindberg</p></div>
<p>Sieht man mal von Astrid Lindgren ab, so fällt sicher der Name August Strindberg als erstes, wenn man danach gefragt wird, welche großen schwedischen Schriftsteller es gab. Und da es von dieser Spezies in Schweden naturgemäß nicht ganz so viele gab wie im viel größeren Deutschland, wird ihm in Schweden ausgiebig Beachtung geschenkt. Die erhält er von eher literaturfernen Personen gleichermaßen, da er ein echter Künstler war und somit Sex, Drugs and Rock n&#8217; Roll gelebt hat. Und das interessiert dann doch alle.</p>
<p>Strindberg ist 1849 im Herzen Stockholms geboren. Sein Vater war eine Art selbständiger Schiffskaufmann, seine 12 Jahre jüngere Frau arbeitete als Haushaltsangestellte, bis sie selbst acht Kinder zu versorgen hatte. Strindberg war Nummer drei davon und wuchs im mittelständischen Haushalt auf. Innerhalb von Stockholm ist er häufig umgezogen, lebte teilweise auf Norrmalm, Riddarholm und in Vasastaden. Während seiner Jugend starb die Mutter an Tuberkolose. Der Vater tröstete sich schnell mit der 22jährigen Erzieherin seiner Kinder, die er schnell heiratete. Vater und Sohn hatten eine schwierige Beziehung, was den Filius zunehmend religiöser werden ließ.</p>
<p>1867 begann er in Uppsala Ästhetik und Sprachen zu studieren, zwischenzeitlich hatte er auch ein Medizinstudium angefangen. Das alles lief aufgrund mangelnden finanziellen Ressourcen nicht so richtig rund. Er versuchte sich nebenbei Geld zu verdienen als Lehrer, Jagdhelfer und als Statist am Dramatischen Theater in Stockholm. Auch dies war nicht das Gelbe vom Ei. 1873 zog er zurück nach Stockholm und arbeitete kurzfristig als Redakteur bei Dagens Nyheter. Von 1974 bis 1882 hatte er einen Posten als Sekretär in der Königlichen Bibliothek, die es ihm erlaubte, sich schriftstellerisch zu betätigen. In dieser Zeit entstand eines seiner bekanntesten Werke: Mäster Olof (Meister Olof). 1779 erfolgte dann der Durchbruch als Schriftsteller mit der Gesellschaftssatire Röda Rummet (Das rote Zimmer).</p>
<p><span id="more-1583"></span></p>
<p>Strindberg beließ es allerdings nicht dabei, sich über seine Mitmenschen zu mokieren, sondern kritisierte auch staatliche Autoritäten. Diese waren naturgemäß nicht so glücklich darüber. Irgendwann war Strindberg die Kritik leid und zog nach Nord-Frankreich. Weitere Station war die Schweiz, bis er 1889 zurück nach Stockholm ging. Hier ließ er sich von seiner ersten Frau Siri scheiden, um anschließend nach Berlin zu gehen. Dort traf er eine österreichische Journalisten, die er auf der Nordseeinsel Helgoland heiratete. Dies allerdings nur ein einjähriges Intermezzo, bis es ihn zu weiteren Frauen zog.</p>
<p>Von 1895 bis 1897 durchlebte er, was viele Künstler quer durch Europa während der so genannten belle époque durchlebten: eine würzige Mischung aus Alkoholismus, Depressionen, Schreibblockade und Ablehung von jedem und allem. Getränk der Stunde war der Absinth. Die grüne Modedroge stand in Veruf Halluzinationen hervorzurufen. Wie jeder Alkohol trübt er zumindest die Sinne. Da während der Zeit zusätzlich noch billiger Alkohol hinein gemischt wurde, war es ein weit verbreitetes Getränk und der Begriff des Wermutbruder entstand (Wermut ist die Pflanze, auf die der hochprozentige Likör beruht).</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Künstlern kam Strindberg recht schnell aus diesem Tief wieder raus und trat in seine produktivste Phase ein. Generell war Strindberg ein fleißiger Stückeschreiber. Ab 1907 hatte er mit dem Intimen Theater seine eigene Wirkungsstätte, in der er sich als Dramaturg und Regisseur voll ausleben konnte. In dieser Zeit legte er seinen Fokus wieder aus gesellschaftskritische Stücke, was ihm Bewunderung von Seiten der erstarkenden Arbeiterbewegung einbrachte. Auch wenn er nicht in Geld schwamm, so konnte er doch gut von seiner Arbeit leben und zog in den berühmten Blauen Turm in der Drottningsgatan in der Mitte von Stockholm. In diesem Gebäude ist heute das kleine Strindberg-Museum untergebracht, in dem man seine damaligen Einrichtungsstücke und alte Schriften ansehen kann.</p>
<p>Gestorben ist Strindberg mit 62 Jahren an Magenkrebs. Begleitet von einem 60.000köpfigen Trauerzug wurde er auf dem Nordfriedhof begraben. Strindberg war nicht nur für Schweden ein bedeutender Dichter, sondern beeinflusste auch Autoren in anderen europäischen Ländern. Er hatte Kontakt zu den großen Köpfen seiner Zeit, darunter Friedrich Nietzsche, Max Reinhard und Edvard Munch. Neben der Schriftstellerei widmete er sich auch der Malerei und Fotografie. Sowohl sein Verhältnis zu Frauen als auch zur Religion ist höchst ambivalent und beschäftigt Wissenschaftler seit mehreren Jahrzehnten. Sicherlich war er kein einfacher Charakter, litt er doch zeit seines Lebens an psychischen Problemen. Eindeutig war August Strindberg eine bedeutende Persönlichkeit und brachte in seinen Stücken die Probleme der Zeit zum Vorschein.</p>
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		<title>Vaxholm: Ausflugsziel vor den Toren Stockholms</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist Stockholm relativ grün und weniger hektisch. Trotzdem möchte die Stockholmerin oder der Stockholmer in der schönen Sommerzeit auch mal ins Grüne fahren. Und da bietet sich ein Ausflug ins nahe gelegene Vaxholm an. Vaxholm ist sowohl eine Gemeinde (11.000 Einwohner) als auch eine Stadt (knapp 5.000 Einwohner) und setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist Stockholm relativ grün und weniger hektisch. Trotzdem möchte die Stockholmerin oder der Stockholmer in der schönen Sommerzeit auch mal ins Grüne fahren. Und da bietet sich ein Ausflug ins nahe gelegene Vaxholm an. Vaxholm ist sowohl eine Gemeinde (11.000 Einwohner) als auch eine Stadt (knapp 5.000 Einwohner) und setzt sich aus 70 Inseln zusammen, von denen 57 bewohnt werden.</p>
<p>Vaxholm ist ein bedeutender Vorort 35 km nördlich von Stockholm. Aufgrund seiner relativ zentralen Lage in den Schären halten hier eine Vielzahl der Fähren der Umgebung. Viele Touristen und Ausflügler nutzen die Chance in Stockholm einzusteigen und sich bequem per Boot in den Urlaubsort bringen zu lassen. Wer es günstiger möchte, kann auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Vaxholm reisen. Mit der U-Bahn bis Danderyds Sjukhus und dann in den Bus. Auch dies dauert nur eine Stunde.</p>
<p>An der Einwohnerzahl lässt sich leicht erkennen, dass Vaxholm nicht der Ort für vergnügungssüchtige Touristen ist. Kleinstadtflair bestimmt den Ort. Für Besucher gibt es Fisch in verschiedenen Variationen. Oder man kann das Kastell Vaxholm besuchen. Kastellet ist eine Festung, die es seit dem 16. Jahrhundert gibt und die in der folgenden Zeit stetig verstärkt wurde. Es galt der Verteidigung des Seeraums rund um Stockholm. Zwischenzeitlich wurde es auch als Gefängnis benutzt. Dies bietet sich insofern an, als dass Kastellet auf einer kleinen Insel liegt, die 10-20 Meter von der Vaxholmer Hauptinsel entfernt liegt. Heutzutage kann die Festung nur im Sommer besucht werden. Eine Ausstellung über die Festung und den Küstenschutz der Region ist dort zu sehen. Und vor einigen Jahren wurde die Anlage als Gefängnis-Kulisse für eine Pippi-Langstrumpf-Verfilmung genutzt.</p>
<p>Wenn es auch keinen aufwendigen Freizeitpark oder Shoppingzentren in Vaxholm gibt, so kann man doch die verschiedensten Sportarten ausprobieren: natürlich im Bereich Wassersport: Wasserski, Rudern, Kanufahren, Segeln. Ansonsten Golf oder für den kleineren Geldbeutel auch Minigolf, Reiten, Tennis, Schwimmen, Wandern und Fußball. Und natürlich gibt es die vor allem bei deutschen Touristen so beliebten Holzhäuser in roten Farben. Typisch für die Küstenregion sind jedoch eher die Pastelltöne, welche somit auch betrachtet werden können. Und wenn man sich an der Kleinstadtidylle satt gesehen hat, kann man sich in die nächste Fähre nach Stockholm setzen und den Tag bei bei leichtem Seegang angenehm ausklingen lassen.</p>
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		<title>Katzenjammer aus Norwegen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 19:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmtheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Stunden ging in Norddeutschland das mittlerweile zweitgrößte Festivals Deutschland, das Hurricane-Festival, zu Ende. Wie schon in den letzten Jahren überzeugte das Wetter nicht, so dass man sich an guten Konzerten aufheitern musste. Und eines war in diesem Jahr besonders gut: vier Frauen aus Norwegen bringen eine Mischung aus Rock, Folk und Pop auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Stunden ging in Norddeutschland das mittlerweile zweitgrößte Festivals Deutschland, das Hurricane-Festival, zu Ende. Wie schon in den letzten Jahren überzeugte das Wetter nicht, so dass man sich an guten Konzerten aufheitern musste. Und eines war in diesem Jahr besonders gut: vier Frauen aus Norwegen bringen eine Mischung aus Rock, Folk und Pop auf die Bühne, machen eine prima Show und beeindrucken durch die Beherrschung unterschiedlichster Instrumente.</p>
<div id="attachment_1570" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/600px-Turid_Jørgensen_from_Katzenjammer_sweeet.jpg"><img class="size-medium wp-image-1570   " title="Turid Jørgensen mit Kontrabass-balalaika, Foto: Sweeet" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/600px-Turid_Jørgensen_from_Katzenjammer_sweeet-300x300.jpg" alt="Turid Jørgensen mit Kontrabassbalalaika Foto: Sweeet" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Turid Jørgensen mit Kontrabass-balalaika, Foto: Sweeet</p></div>
<p>Wie so viele Skandinavier mussten die vier  Damen vermutlich in der Schule deutsche Konjunktivformen und Artikel lernen und kamen so auf den deutschen Bandnamen. Wie Gejammer klingt ihr Gesang aber ganz und gar nicht. Alle vier überzeugten durch eine gut geschulte Stimme. Gesungen wurden dabei nicht nur bei hohen Tönen, sondern z.T. auch in Brummtönen bzw. Rockröhrentonlage. Noch viel faszinierender als die Stimmen waren aber sicher die Fertigkeiten an den Instrumenten. Bei jedem Lied des mindestens 50 Minuten langen Gigs  wechselten die vier Bandmitglieder das Instrument. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf die klassischen Instrumente: Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Keyboard. Akkordeon, Glockenspiel, Trompete, Mundharmonika, Banjo und eine hübsche selbst bemalte Kontrabassbalalaika (gleichzeitig Maskottchen mit Namen Borge) rundeten das Profil ab. Laut <a href="http://katzenjammer.no/site/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=87&amp;Itemid=95">Internetseite</a> beherrschen die vier Norwegerinnen aber noch mindestens doppelt so viele Instrumente.</p>
<p><span id="more-1567"></span></p>
<p>Warum Turid, Anne Marit, Solveig und Marianne so viele Instrumente spielen können, wird auf ihrer Internetseite nur angedeutet. Alle vier sind Ende 20, haben in Oslo Musik studiert und gründeten 2005 die Band. In Norwegen sind sie bereits sehr bekannt. Allmählich gewinnen sie auch außerhalb Norwegens Bekanntheit, zumal sie primär auf Englisch singen. Ich kann die Band nur empfehlen, da die vier Frauen Power haben und diese auch auf der Bühne zum Ausdruck bringen. Dafür muss man noch nicht mal Katzen mögen&#8230;</p>
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		<title>Tyska Kyrkan &#8211; Gamla Stans Spitze</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 19:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Gamla Stan ist die Altstadt Stockholms. Im Sommer streifen Tausende von Touristen täglich durch die schmalen Gassen und etlichen Butiken und Geschäfte vor Ort. Was viele dabei vermutlich nicht wissen: Das höchste Gebäude der Altstadt ist mit 96 Metern wie so oft eine Kirche. Allerdings keine originär schwedische, sondern die Tyska Kyrka, die deutsche Kirche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1562" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/764px-Tyska_kyrkan_2009x.jpg"><img class="size-medium wp-image-1562" title="Tyska Kyrkan, Foto: Holger Ellgaard" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/764px-Tyska_kyrkan_2009x-300x235.jpg" alt="Tyska Kyrkan, Foto: Holger Ellgaard" width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Tyska Kyrkan, Foto: Holger Ellgaard</p></div>
<p>Gamla Stan ist die Altstadt Stockholms. Im Sommer streifen Tausende von Touristen täglich durch die schmalen Gassen und etlichen Butiken und Geschäfte vor Ort. Was viele dabei vermutlich nicht wissen: Das höchste Gebäude der Altstadt ist mit 96 Metern wie so oft eine Kirche. Allerdings keine originär schwedische, sondern die Tyska Kyrka, die deutsche Kirche. In der auch deutsche Gottesdienste abgehalten werden. Das bedarf einer Erklärung:</p>
<p>Das Kirchengebäude entstand um 1570 in den Hochzeiten der Hanse. Die Hanse war damals eine der wichtigsten wirtschaftlichen und politischen Vereinigungen. Ihr Einflussgebiet erstreckte sich damals auch über Schweden. Auch wenn im schwedischen Raum eher Handel mit der Stadt Ystad auf Gotland erfolgte, war das aufstrebende Stockholm nicht zu vernachlässigen. So gründeten deutsche Kaufmänner mit Erlaubnis des damaligen schwedischen Königs Johan III. ein Gildehaus im damaligen Zentrum Stockholms. Doch noch im 16. Jahrhundert erfolgte der Umbau zur Kirche. Hier zog die 1571 gegründete St. Gertruds Versammlung ein. Im 17. Jahrhundert wurden noch einmal Baumaßnahmen ergriffen, um die Kirche zu vergrößern. Ein Großbrand in der schwedischen Hauptstadt erforderte den Neuaufbau des Turmes. Das war 1886 in Zeiten als Deutschland sich als Großmacht aufspielen wollte. Prompt wurde der Turm 96 Meter hoch und überragte alle angrenzenden schwedischen Gebäude.</p>
<p><span id="more-1556"></span></p>
<p>Noch heute gibt es evangelischen deutschsprachigen Gottesdienst in der Kirche. Gedacht für deutschsprachige Stockholmer und die älteste deutsche Auslandsgemeinde. Der jeweilige Pfarrer oder die jeweilige Pfarrerin werden aus Deutschland für einen Zeitraum von sechs Jahren entsandt. Trotzdem gehört das Gebäude und die Versammlung zur schwedischen Kirche. Geboten wird hier das übliche Kirchenprogramm aus Taufe, Hochzeit, Beerdigung und Gesprächskreisen. Allerdings darf nicht jeder dieser Gemeinde beitreten. Die 2000 derzeitigen Mitglieder müssen aus einem deutschsprachigen Land kommen oder wenigstens Vorfahren haben, die das von sich behaupten können.</p>
<p>Über die Aktivitäten innerhalb des Gebäudes möge jeder selbst urteilen. Für Stockholm gehört aber die in seinem Herzen gelegene Kirche zu den Wahrzeichen der Stadt.</p>
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		<title>Rennradler Gustav Larsson</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmtheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Wochen lang sind etwa 200 Profiradler durch schöne italienische Landschaften gefahren, über Feldwege, Berge und Kopfsteinpflaster. Und am Ende war ein Schwede vorne. Zwar trug er nicht das Maglia Rosa über die Ziellinie, aber er überquerte sie als erstes. Sprich, Gustav Larsson hat die letzte Etappe des Giro d&#8217;Italias gewonnen, Gesamtsieger im feschen rosa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Wochen lang sind etwa 200 Profiradler durch schöne italienische Landschaften gefahren, über Feldwege, Berge und Kopfsteinpflaster. Und am Ende war ein Schwede vorne. Zwar trug er nicht das Maglia Rosa über die Ziellinie, aber er überquerte sie als erstes. Sprich, Gustav Larsson hat die letzte Etappe des Giro d&#8217;Italias gewonnen, Gesamtsieger im feschen rosa Trikot wurde jedoch der Italiener Ivan Basso.</p>
<div id="attachment_1547" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8333.JPG"><img class="size-medium wp-image-1547 " title="Bergankunft beim Giro 2010" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8333-300x225.jpg" alt="Bergankunft beim Giro 2010" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bergankunft beim Giro 2010</p></div>
<p>Zugegeben: Radrennsport zeichnete sich in den letzten Jahren nicht gerade als Paradedisziplin des Mottos Fair Play aus. Die Anzahl an gedopten Sportlern scheint extrem hoch zu sein. Immer wieder werden Rennfahrer enttarnt bzw. in letzter Zeit sehr beliebt, sich selbst zu stellen bzw. ehemalige Teamkollegen in Misskredit zu bringen. Die Kontrollen nehmen immerhin zu und selbst im sonst eher laxen Italien wurden beim diesjährigen Giro die intensivsten Dopingkontrollen seit Jahren durchgeführt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.</p>
<p>In Italien ist Radfahren ein Volkssport. Nicht unbedingt als Fortbewegungsmittel für den Alltag, sondern vielmehr als Sportgerät. In Schweden ist diese Freizeitbeschäftigung nicht ganz so populär. Nichtsdestotrotz gibt es einige professionelle Rennradfahrer im hohen Norden. Gustav Larsson gehört zu den erfolgreichsten. Bei den Olympischen Spielen in Peking gewann er die Silbermedaille im Zeitfahren, ein Jahr später folgte die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften. Konsequenterweise war die letzte Etappe des diesjährigen Giros ein Einzelzeitfahren von 15 Kilometern.</p>
<p><span id="more-1540"></span></p>
<p>Larsson ist 29 Jahre alt und fährt seit 2008 für das dänische Radrennteam Saxo Bank. Zuvor war er bereits in Italien, Frankreich und 2007 im schwedischen Team Unibet.com beschäftigt. Da Unibet scheinbar Probleme mit den Organisatoren der Tour de France hatte, wurde das Team nicht zum prestigeträchtigsten Rennen eingeladen. Kurze Zeit später entschloss man sich, das Team aufzulösen und Larsson musste sich einen neuen Rennstall suchen. Das Team Saxo Bank ist sicher keine schlechte Entscheidung gewesen. Mit Fabian Cancellara hat er hier auch gleich seinen größten Konkurrenten um die internationalen Zeitfahrtitel als Mannschaftskollegen.</p>
<div id="attachment_1548" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8354.JPG"><img class="size-medium wp-image-1548  " title="Giro nahe den Marmorbergen Carraras" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8354-300x225.jpg" alt="Bergidyll" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Giro nahe den Marmorbergen Carraras</p></div>
<p>Im Juni geht&#8217;s aber erstmal um den schwedischen Titel. Am 23. Juni sind die schwedischen Meisterschaften. Im letzten Jahr gewann Larssons Teamkollege Markus Ljungqvist das Rennen. Vielleicht müssen da die Kräfte aber bereits geschont werden für die Anfang Juli beginnende Königsstrecke der Tour de France. Da könnte Larsson auch dicht an seiner Wohnstätte vorbeifahren, da er seit mehreren Jahren in Monaco lebt. Dies sicher nicht nur aufgrund des besseren Wetters in Südeuropa, sondern auch wegen der deutlich geringeren Steuern. Die Freundin von Larsson ist übrigens auch Profi-Radrennfahrerin. Veronica Andréasson fährt für das belgische Team mit dem schönen Namen Lotto Ladies Team. Genau wie <a href="http://www.gustavlarsson.com/default.asp">ihr Freund</a> betreibt sie eine <a href="http://www.cyklist.com/fakta_om_mig">eigene Internetseite</a> und einen Twitteraccount. Das macht man heute halt so.</p>
<p>In zwei Wochen steht in Schweden bereits eines der größten Amateuerradrennen Europas an. Am 18. und 19. Juni findet die 300 Kilometer lange Vätternrundfahrt statt. Einmal rund um einen der beiden großen schwedischen Seen. Landschaftlich ist die Strecke sicher höchst reizvoll. Da lohnt es die müden Beine ein wenig zu trainieren, um daran teilnehmen zu können.</p>
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		<title>Die Milch macht&#8217;s: Kooperative Arla</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 20:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Kanelbullen, diversen Schokoriegeln und salziger Margarine vermisse ich in Deutschland die fantastische Arlamilch. Milch war für mich lange nur in Zusammenhang mit Corn Flakes genießbar. In Schweden habe ich mir allerdings das Trinken purer Milch angewöhnt. Ich weiß nicht, wie die schwedischen Bauern das machen, aber die Milch ist super lecker. Die richtige Milch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Kanelbullen, diversen Schokoriegeln und salziger Margarine vermisse ich in Deutschland die fantastische Arlamilch. Milch war für mich lange nur in Zusammenhang mit Corn Flakes genießbar. In Schweden habe ich mir allerdings das Trinken purer Milch angewöhnt. Ich weiß nicht, wie die schwedischen Bauern das machen, aber die Milch ist super lecker. Die richtige Milch natürlich, also mit 3,5% Fett und nicht diese Milchversatze mit 1,5 oder sogar nur 0,5% Fett.</p>
<div id="attachment_1535" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/05/arla_steffe.jpg"><img class="size-medium wp-image-1535 " title="Berühmte Arla-Kuh (Foto: Steffe)" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/05/arla_steffe-300x220.jpg" alt="Berühmte Arla-Kuh (Foto: Steffe)" width="210" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">Berühmte Arla-Kuh (Foto: Steffe)</p></div>
<p>Und schön zu wissen, dass hinter Arla nicht ein profitgieriger Multikonzern steht, sondern 5300 schwedische und 6300 dänische Bauern. Diese haben sich in einer Kooperative zusammengeschlossen. Sie sind sowohl Lieferanten für ihr Unternehmen als auch Besitzer. Alle Mitglieder haben dabei das gleiches Stimmrecht.</p>
<p>Unterschätzen sollte man das ökonomische Verständnis der Landwirte jedocht nicht. 2000 erfolgte die Fusion zwischen der dänischen MD Foods un der schwedischen Arla. Arla besitzt  heute 19 Tochtergesellschaften in unterschiedlichen europäischen und internationalen Ländern, darunter Vietnam und China. Auch in deutschen Supermärkten sind immer mehr Arla-Produkte zu haben. Die größten Umsätze werden jedoch noch in Dänemark, Schweden und Großbritannien gemacht.</p>
<p><span id="more-1526"></span></p>
<p>Arla wurde 1915 in Stockholm gegründet. Damals hieß die Vereinigung jedoch noch Lantmännens Milkförsäljningsförening. Die Gründung wird vor allem mit dem Namen Werner Lidholm in Verbindung gebracht. Dessen Bruder Hildemar Albin hatte wiederum 1880 eine Molkerei gegründet, die später in die Milkförsäljningsförening integriert wurde. Der Name Arla trat auch erst 1974 auf, als die Firma Arla registriert wurde. Von Anfang an gab es als Erkennungssymbol jedoch die Kuh in rot und weiß. Wie uns die Milka-Kuh begleitete die <a href="http://www4.arla.se/Default____19227.aspx">Arla-Kuh</a> viele Schweden von der Kinderwiege bis ins Altersheim. Als Warenmarke eingetragen wurde sie 1949.</p>
<p>Heute ist der Hauptsitz im dänischen Århus. In Schweden gibt es Büros in Växjö und Stockholm und 12 Produktionsstätten in größeren und kleineren Orten. Die schwedische Internetseite der Vereinigung bietet eine Menge an Informationen, Ernährungstipps und Rezepten. Vereinzelt werden auch Bauern vorgestellt bzw. zumindest die Möglichkeit gegeben, zu schauen, woher nun genau die Frühstücksmilch gekommen sein kann. Für große Fans gibt es sogar Fanartikel in Form von Kuh-T-Shirts oder fesche Rezeptbücher. Für alle anderen reicht vielleicht auch das Glas Milch zur warmen Kanelbulle&#8230; Und wenn die Milch so lecker schmeckt sollte sie dem Genießer auch so viel Wert sein, dass der Bauer oder die Bäuerin vom Ertrag leben kann und nicht noch draufzahlen muss.</p>
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