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	<title>Kommentare zu: IKEA – schwedisches Wahrzeichen?</title>
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	<description>von Stockholm und Schwedischem</description>
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		<title>Von: Jonas</title>
		<link>http://www.mikado-82.de/ikea/comment-page-1/#comment-148</link>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 16:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>Geht es nicht auch um die Verantwortung für jemanden der es &quot;im Gegensatz zu uns zu etwas Geschaft hat&quot; etwas zurückzugeben? Dass das Geschäft gut läuft weil man gute Psychologische Mittel benutzt hat ist doch okay, zumal jeder selbst sich damit ausseinander zu setzten hat ob er es nötig hat billige Möbel zu kaufen. Es geht vielmehr darum, dass er Geld verdient und trotzdem Steuern minimiert, dass er versucht das Image zu polieren während er über viele Verzweigungen die Stiftung mißbraucht. Kurz - total intransparent ist. Sehr sportlich was er da macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es nicht auch um die Verantwortung für jemanden der es &#8220;im Gegensatz zu uns zu etwas Geschaft hat&#8221; etwas zurückzugeben? Dass das Geschäft gut läuft weil man gute Psychologische Mittel benutzt hat ist doch okay, zumal jeder selbst sich damit ausseinander zu setzten hat ob er es nötig hat billige Möbel zu kaufen. Es geht vielmehr darum, dass er Geld verdient und trotzdem Steuern minimiert, dass er versucht das Image zu polieren während er über viele Verzweigungen die Stiftung mißbraucht. Kurz &#8211; total intransparent ist. Sehr sportlich was er da macht.</p>
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		<title>Von: Jannick</title>
		<link>http://www.mikado-82.de/ikea/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>Jannick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 11:14:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es völlig akzeptabel, dass Ikea weiterhin mit der Schweden-Affinität wirbt und als DAS schwedische Markenzeichen versteht. Ob der Gründer des Konzerns nun in Schweden wohnt oder nicht hat doch eigentlich garnichts mit dem Geschäft zu tun. Die Möbel werden von Schweden designed, es gibt schwedische Küche im Bistro, schwedisches Essen im Schwedenshop und alles hat schwedische Namen und Farben. Im Prinzip ist meiner Meinung nach also noch wirklich mehr als genug Schweden in jedem Ikea. Es würde sich ja auch niemand darüber beschweren, wenn der Chef von McDonalds nicht in den USA leben würde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es völlig akzeptabel, dass Ikea weiterhin mit der Schweden-Affinität wirbt und als DAS schwedische Markenzeichen versteht. Ob der Gründer des Konzerns nun in Schweden wohnt oder nicht hat doch eigentlich garnichts mit dem Geschäft zu tun. Die Möbel werden von Schweden designed, es gibt schwedische Küche im Bistro, schwedisches Essen im Schwedenshop und alles hat schwedische Namen und Farben. Im Prinzip ist meiner Meinung nach also noch wirklich mehr als genug Schweden in jedem Ikea. Es würde sich ja auch niemand darüber beschweren, wenn der Chef von McDonalds nicht in den USA leben würde&#8230;</p>
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		<title>Von: Fabian</title>
		<link>http://www.mikado-82.de/ikea/comment-page-1/#comment-49</link>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:39:18 +0000</pubDate>
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		<description>Rechtfertigen will ich ihn auch nicht - nur sollte man ihn nicht in eine Reihe mit einem Verbrecher stellen, denn Zumwinkel gab nach außen den Vorzeigeunternehmer und verschob hintenrum sein Geld nach Liechtenstein.

Ich finde auch, dass jemand wie Kamprad sehr gut seine Steuern in Schweden zahlen könnte, zumal ihm bei den heutigen Steuergesetzen wohl ca. 40% seines Einkommens blieben, was ja gerade so zum Leben reichen dürfte.

Auch wenn dies kein Trost sein mag, muss man auch sagen, dass ihn keiner zwingen kann, in Schweden zu leben. Es ist ja nicht so, dass er wie einst einige Fernsehmoderatoren zum Grenzpendler geworden ist, um Steuern zu sparen - die also de facto in Deutschland arbeiteten und einkauften, aber ihr Häuschen zum Steuersparen jenseits der Grenze hatten.

Kamprad hingen ist in den 1970er Jahren in die Schweiz gezogen. Die Schweiz ist ja nicht gerade um die Ecke, und war vor 30 Jahren, als es noch kein Internet und kein Satellitenfernsehen gab, gefühlt noch viel weiter weg.
Natürlich kann man nur spekulieren, aber wenn es nur um die Steuern geht, dann ist sein Wohnort Epalinges kein Knüller. Ich habe mal zum Test den Steuerrechner auf comparis.ch mit absurd hohen Einkommenswerten gefüttert. Da bezahlte man ca. 45 % Steuern. Es gibt selbst im gleichen Kanton noch billigere Ecken, und in der ganzen Schweiz sogar noch viel billigere (in Zug zahlt man nichtmal 25%).

Dass IKEA noch Standorte in Schweden hat, würde ich nicht nur als eine Marketingmaßnahme betrachten. Nur ein Teil der Firmenzentrale ist in den Niederlanden. Der andere Teil ist in Helsingborg. IKEA of Sweden machte im Geschäftsjahr rund 232 Millionen Euro Umsatz. Swedwood, der zu IKEA gehörige Produzent der Möbel mit Sitz in Ängelholm, machte rund 177 Millionen Euro Umsatz.
Das sind keine Peanuts, insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Löwenanteil des Geschäfts naturgemäß ohnehin in den Möbelmärkten selbst umgesetzt wird. Sicherlich entgeht dem schwedischen Fiskus einiges, aber es ist nicht so, dass IKEA nur noch Alibifirmen in Schweden unterhalten würde.
Dass die Produktion in China stattfindet, ist ohnehin unvermeidlich, denn wenn alles aus Schweden stammen würde, wäre Kamprad heute ein pensionierter mittelständischer Möbelfabrikant mit zwei oder drei Möbelmärkten in Småland.

Für IKEA ist es integraler Bestandteil des Konzepts, sich als schwedisch zu präsentieren.
Volvo wird auch als schwedisch wahrgenommen, ist aber keine internationale Kette, sondern ein Einzelhersteller. Sich als schwedisch zu verkaufen bringt da viel weniger. Mit Ericsson ist es ähnlich. H&amp;M wäre da schon am ehesten vergleichbar, aber auch hier ist es einfach ein ganz anderes Konzept, das die Firma hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtfertigen will ich ihn auch nicht &#8211; nur sollte man ihn nicht in eine Reihe mit einem Verbrecher stellen, denn Zumwinkel gab nach außen den Vorzeigeunternehmer und verschob hintenrum sein Geld nach Liechtenstein.</p>
<p>Ich finde auch, dass jemand wie Kamprad sehr gut seine Steuern in Schweden zahlen könnte, zumal ihm bei den heutigen Steuergesetzen wohl ca. 40% seines Einkommens blieben, was ja gerade so zum Leben reichen dürfte.</p>
<p>Auch wenn dies kein Trost sein mag, muss man auch sagen, dass ihn keiner zwingen kann, in Schweden zu leben. Es ist ja nicht so, dass er wie einst einige Fernsehmoderatoren zum Grenzpendler geworden ist, um Steuern zu sparen &#8211; die also de facto in Deutschland arbeiteten und einkauften, aber ihr Häuschen zum Steuersparen jenseits der Grenze hatten.</p>
<p>Kamprad hingen ist in den 1970er Jahren in die Schweiz gezogen. Die Schweiz ist ja nicht gerade um die Ecke, und war vor 30 Jahren, als es noch kein Internet und kein Satellitenfernsehen gab, gefühlt noch viel weiter weg.<br />
Natürlich kann man nur spekulieren, aber wenn es nur um die Steuern geht, dann ist sein Wohnort Epalinges kein Knüller. Ich habe mal zum Test den Steuerrechner auf comparis.ch mit absurd hohen Einkommenswerten gefüttert. Da bezahlte man ca. 45 % Steuern. Es gibt selbst im gleichen Kanton noch billigere Ecken, und in der ganzen Schweiz sogar noch viel billigere (in Zug zahlt man nichtmal 25%).</p>
<p>Dass IKEA noch Standorte in Schweden hat, würde ich nicht nur als eine Marketingmaßnahme betrachten. Nur ein Teil der Firmenzentrale ist in den Niederlanden. Der andere Teil ist in Helsingborg. IKEA of Sweden machte im Geschäftsjahr rund 232 Millionen Euro Umsatz. Swedwood, der zu IKEA gehörige Produzent der Möbel mit Sitz in Ängelholm, machte rund 177 Millionen Euro Umsatz.<br />
Das sind keine Peanuts, insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Löwenanteil des Geschäfts naturgemäß ohnehin in den Möbelmärkten selbst umgesetzt wird. Sicherlich entgeht dem schwedischen Fiskus einiges, aber es ist nicht so, dass IKEA nur noch Alibifirmen in Schweden unterhalten würde.<br />
Dass die Produktion in China stattfindet, ist ohnehin unvermeidlich, denn wenn alles aus Schweden stammen würde, wäre Kamprad heute ein pensionierter mittelständischer Möbelfabrikant mit zwei oder drei Möbelmärkten in Småland.</p>
<p>Für IKEA ist es integraler Bestandteil des Konzepts, sich als schwedisch zu präsentieren.<br />
Volvo wird auch als schwedisch wahrgenommen, ist aber keine internationale Kette, sondern ein Einzelhersteller. Sich als schwedisch zu verkaufen bringt da viel weniger. Mit Ericsson ist es ähnlich. H&amp;M wäre da schon am ehesten vergleichbar, aber auch hier ist es einfach ein ganz anderes Konzept, das die Firma hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mikado</title>
		<link>http://www.mikado-82.de/ikea/comment-page-1/#comment-48</link>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 14:28:28 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverständlich, Kamprad hat mit seinem Umzug in die Schweiz einen legalen Schritt getan. Diesen allerdings bei einem Vermögen von circa 20 Milliarden US-Dollar zu rechtfertigen mit seiner typisch småländischen Knauserigkeit, finde ich problematisch. 

Dass die Entwicklungsabteilung IKEAs noch in Schweden ist, sehe ich auch eher als Marketingmaßnahme. Schließlich wird in den Läden immer geworben mit den Designern eines bestimmten Produktes. Wenn da dann ein Chinese steht und nicht Inga Lundström, hat das schlichtweg eine andere Wirkung.

Die Produktion findet hingegen zum Teil in China statt. Glücklicherweise achtet die Konzernführung mittlerweile mehr auf soziale Standards bei der Produktion, nachdem IKEA in den 90er Jahre u.a. vorgeworfen worden ist, dass Teppiche von Kindern hergestellt wurden.

Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist einfach, dass IKEA im Gegensatz zu Volvo, Ericsson oder H&amp;M so sehr auf der schwedischen Herkunft rumreitet und damit Geld macht, welches dem Land so gut wie gar nicht zu gute kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich, Kamprad hat mit seinem Umzug in die Schweiz einen legalen Schritt getan. Diesen allerdings bei einem Vermögen von circa 20 Milliarden US-Dollar zu rechtfertigen mit seiner typisch småländischen Knauserigkeit, finde ich problematisch. </p>
<p>Dass die Entwicklungsabteilung IKEAs noch in Schweden ist, sehe ich auch eher als Marketingmaßnahme. Schließlich wird in den Läden immer geworben mit den Designern eines bestimmten Produktes. Wenn da dann ein Chinese steht und nicht Inga Lundström, hat das schlichtweg eine andere Wirkung.</p>
<p>Die Produktion findet hingegen zum Teil in China statt. Glücklicherweise achtet die Konzernführung mittlerweile mehr auf soziale Standards bei der Produktion, nachdem IKEA in den 90er Jahre u.a. vorgeworfen worden ist, dass Teppiche von Kindern hergestellt wurden.</p>
<p>Das Hauptproblem aus meiner Sicht ist einfach, dass IKEA im Gegensatz zu Volvo, Ericsson oder H&#038;M so sehr auf der schwedischen Herkunft rumreitet und damit Geld macht, welches dem Land so gut wie gar nicht zu gute kommt.</p>
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		<title>Von: Fabian</title>
		<link>http://www.mikado-82.de/ikea/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 20:04:12 +0000</pubDate>
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		<description>Zumwinkel lebt(e) in Deutschland und hat sein Geld dort heimlich am Fiskus vorbeigeschafft. Kamprad hingegen hat vollkommen legal sein Unternehmen in die Niederlande verlagert und wohnt auch wirklich in der Schweiz. Das mag man despektierlich finden (tue ich irgendwo auch), aber Zumwinkel ist ein Verbrecher, Kamprad nicht.

Was du Kamprad da vorwirfst, stimmt so auch nicht. Sicherlich wird ein Teil des erwirtschafteten Geldes dem schwedischen Staat nicht zukommen. Jedoch sind viele Bereiche seines Firmenimperiums in Schweden angesiedelt, was sicher kein Zufall ist. So sitzt die &quot;IKEA of Sweden Aktiebolag&quot;, die Entwicklungsabteilung des gesamten Konzerns, nach wie vor in Älmhult und wird da auch Steuern zahlen. Auch die Ikanobanken sitzt in Älmhult, und die Ikano Försäkring sitzt in Lund.

Man kann Kamprad also bestenfalls vorwerfen, dass er für sich selbst die steuerlich billigste Lösung gewählt hat - was wegen seiner småländischen Herkunft auch sehr gut in das Klischee des sparsamen Småländers passt. Eine Globalisierungsheuschrecke ist er aber nicht, denn sonst säße die Entwicklungsabteilung von IKEA längst in Indien oder China. Seine Firma ist durchaus in Schweden aktiv und das Image des ganzen Konzerns somit auch nicht ganz unberechtigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zumwinkel lebt(e) in Deutschland und hat sein Geld dort heimlich am Fiskus vorbeigeschafft. Kamprad hingegen hat vollkommen legal sein Unternehmen in die Niederlande verlagert und wohnt auch wirklich in der Schweiz. Das mag man despektierlich finden (tue ich irgendwo auch), aber Zumwinkel ist ein Verbrecher, Kamprad nicht.</p>
<p>Was du Kamprad da vorwirfst, stimmt so auch nicht. Sicherlich wird ein Teil des erwirtschafteten Geldes dem schwedischen Staat nicht zukommen. Jedoch sind viele Bereiche seines Firmenimperiums in Schweden angesiedelt, was sicher kein Zufall ist. So sitzt die &#8220;IKEA of Sweden Aktiebolag&#8221;, die Entwicklungsabteilung des gesamten Konzerns, nach wie vor in Älmhult und wird da auch Steuern zahlen. Auch die Ikanobanken sitzt in Älmhult, und die Ikano Försäkring sitzt in Lund.</p>
<p>Man kann Kamprad also bestenfalls vorwerfen, dass er für sich selbst die steuerlich billigste Lösung gewählt hat &#8211; was wegen seiner småländischen Herkunft auch sehr gut in das Klischee des sparsamen Småländers passt. Eine Globalisierungsheuschrecke ist er aber nicht, denn sonst säße die Entwicklungsabteilung von IKEA längst in Indien oder China. Seine Firma ist durchaus in Schweden aktiv und das Image des ganzen Konzerns somit auch nicht ganz unberechtigt.</p>
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