Diskofieber

Freitag, 8. August 2008

Kleiner thematischer Nachschlag. Auch das Ausgehen sei wohlüberlegt in einer fremden Stadt. Stockholm ist dabei nicht ganz einfach zu durchschauen. Natürlich gibt es jede Menge Clubs. Die erste Schwierigkeit besteht dann aber schon darin, dass sich viele Veranstaltungen „Club“ nennen, obwohl es sich um eine gewöhnliche Kneipe ohne besonderes Programm handelt. Da diese in den Veranstaltungsblättern dann trotzdem mit aufgenommen werden, sollte man sich jeden Laden zunächst von außen ansehen, um einschätzen zu können, um was es sich handelt. Ob „Club“ wirklich „Tanzmöglichkeit“ bedeutet. Haken an der Sache ist nämlich, dass dann auch solche Bars plötzlich Eintritt verlangen. Üblicherweise muss man dann noch seine Jacke abgeben, so dass man schnell mindestens fünf Euro los ist.

Debaser Stockholm (Foto: chelsealeigh)

Debaser Stockholm (Foto: chelsealeigh)

Das ist jedoch noch ein Spottpreis gegenüber den richtigen Diskotheken. Diese nehmen gut und gerne 15 Euro Eintritt und haben dementsprechend hohe Getränkepreise. Zu nennen wäre hier beispielsweise das Berns, die Spy Bar oder das Café Opera. Als großes Entgegenkommen kostet es nur noch 12 Euro, wenn man nach 2 Uhr kommt. Um 4 Uhr wird geschlossen, die Investition sei überlegt. Günstig weggehen in Stockholm ist beinahe unmöglich. Einige Clubs bieten kostenlosen oder verringerten Eintritt vor 22 oder 23 Uhr an. Allerdings muss hier beachtet sein, dass ein Bier regelmäßig 5 Euro kostet, somit der gesparte Eintrittspreis schnell vertrunken ist. Und das Publikum ist dann zuweilen dementsprechend jung oder unansprechend.

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