Schwedische Spezialitäten II – Kuchen und Gebäck

Donnerstag, 21. Mai 2009

Nein, nicht nur die Österreicher können fantastische Torten und Kuchen zaubern, sondern auch die Schweden. In einem Land, in dem das Fika (Kaffee trinken) einen derartig hohen Status einnimmt, ist dies aber auch kein Wunder. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, gibt es mehrmals am Tage “Fika”. Man trifft sich mit Freunden im Café und kann dort gut und gerne einige Stunden verbringen. Angesichts dieser Tatsache verwundert es vielleicht auch nicht so sehr, dass ein Cappucino meist so um die 3,50 Euro kostet und Kuchen/Torte sich in ähnlichen preislichen Sphären befinden. Das Sitzfleisch der Gäste muss für die Cafébetreiber schließlich irgendwie von nutzen sein. Die Schweden sind auf jeden Fall in der Liga der eifrigsten Kaffeetrinker der Welt (Deutsche liegen noch deutlich dahinter).

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Kanelbulle, Foto: Loopkid, flickr

Zum Fika auf der Arbeit wird meist ein kleiner Snack eingenommen, z.B. Kaffebröd. Kaffebröd ist ein Hefegebäck, gefüllt mit Pudding, Marmelade oder nur mit Zucker bestreut. Es kommt der berühmten Kanelbulle sehr nahe.  Dies ist eine Art Zimtschnecke: Hefeteig mit einer Zucker-Zimt-Füllung und Hagelzucker als Belag. Ein unschlagbarer Genuss, auch wenn man sonst kein großer Freund von Hefeteig ist (ein Rezept findet sich hier ).

Generell werden in Cafés eher Kuchen angeboten als Torten. Eine Ausnahme ist die auch in deutschen Supermärkten vermehrt anzufindenden Princesstorte. Sie sieht mit ihrer grünen Marzipandecke etwas giftig aus, ist ansonsten eine Kuppeltorte mit hellem Rührteig , Sahne und ein wenig Marmelade. Ansonsten bedeuten Torten in Schweden leider meist etwas Teig, viel Sahne und ein paar Früchte.

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Schwedischer Sunnyboy – Niklas Jihde

Dienstag, 24. Februar 2009

Ein Spiel geht 90 Minuten, das Runde muss ins Eckige und sei außerdem fair zum 23. Mann. Wer behauptet, Fußball nicht zu mögen, hat in einem Partygespräch meist verloren. Als Frau könnte man sich rausreden und behaupten, man verstehe die Regeln nicht, aber das ist ja auch nur eine billige Ausrede dafür, dass man den Sport einfach für zu langweilig bzw. dämlich hält. Die Tatsache, dass Frauen meist lieber Individualsport betreiben, könnte damit zusammenhängen, dass sie als Kind zu oft die Sportschau oder Ran mitgucken mussten. Eine Horde überbezahlter auf den Rasen rotzender Männer rennt hinter einem Ball her und man kann froh sein, wenn ein Spiel 1:1 ausgeht. Das war dann schon ein ereignishaftes Spiel.

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Niklas Jihde für den AIK, Foto: Claudio Schwarz, flickr

Eigentlich ist fast jede Mannschaftssportart attraktiver als Fußball. Wie bereits erwähnt, sind in Schweden die Spiele mit Schlägern besonders beliebt, also Eishockey, Bandy und Innebandy. Da es für die ersten beiden Sportarten eher kühle Temperaturen und Eis bedarf, ist Innebandy die präsenteste Sportart. Kinder spielen es auf der Straße, in der U-Bahn begegnet man sehr häufig Menschen mit Schlägern und die Finalspiele um die schwedische Meisterschaft locken etwa 12.000 Menschen in den Globen.

Dafür, dass so viele Schweden in ihrer Freizeit dem kleinen Plastikball hinterherlaufen, wird in den Medien relativ wenig über den Sport berichtet. Von der Weltmeisterschaft im Dezember 2008 wurden beispielsweise nur die Finalspiele  im schwedischen Fernsehen gezeigt. Dabei war es die erste Finalniederlage für Schweden seit Beginn der Austragung einer Weltmeisterschaft. Die Finnen haben es geschafft, ihre Nachbarn mit 6:5 um den Sieg zu bringen. Aufgrund der mangelnden Medienpräsenz sind auch die Spieler nicht so bekannt wie beispielsweise Zlatan Ibrahimovic oder Fredrik Ljungberg. Ein Spieler jedoch spielt so überragend, dass er wohl in ganz Schweden auf der Straße erkannt wird: Niklas Jihde.

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Umweltschutz made in Sweden

Dienstag, 13. Januar 2009
Margot Wallström, Schwedens Vertreterin in der EU-Kommission Foto: Chourka Glogowski, flickr

Margot Wallström, Schwedens Vertreterin in der EU-Kommission, Foto: Chourka Glogow- ski, flickr

Wie in vielen Ländern der Welt wird auch in Schweden das Thema Klimaveränderung heiß diskutiert, Maßnahmen zum so genannten Klimaschutz werden ergriffen, Reformen vollzogen usw. Auch der generelle Schutz der Umwelt (der in der Diskussion von der Bedeutung her nur noch Rang 2 einzunehmen scheint) spielt in Schweden eine wichtige Rolle. Im europäischen Vergleich zählen die Schweden als Saubermänner und -frauen. Nicht zuletzt dank der erfolgreichen Zeit Margot Wallströms als Umweltkommissarin der Europäischen Union. Gegen den Widerstand der “Klimadinosaurier” (und deren Protektoren, die u.a. in der damaligen deutschen Regierung anzutreffen waren), setzte sie in ihrer Amtszeit von 1999-2004 beispielsweise die Chemikalienrichtlinie durch. Diese zwingt die Industrie dazu, alle Chemikalien anzugeben, welche bei der Produktion benutzt werden.

Die Umweltfreundlichkeit der Schweden zeigt sich auch ihren sehr gut ausgebautem Netz des öffentlichen Nahverkehrs. In Stockholm wird dieser zusätzlich unterstützt durch die Einführung einer Maut für den Innenstadtbereich. Auch Elektroautos sind groß im Kommen. Die Regierung subventioniert Käufer eines Neuwagens mit Elektroantrieb mit einer Prämie von ca. 1000 Euro. Von allen verkauften Neuwagen 2007 waren 18% mit umweltfreundlichem Antrieb. Weitere Anstrengungen der Regierung sollen folgen, um zu einem Pionierland der Elektroautos zu werden.

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Platz der Bürger – Medborgarplatsen

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Heute an Silvester wird er wieder Ort des pulsierenden Lebens sein: Der Medborgarplatsen auf Södermalm. Ebenfalls ein wundervoller Ort in Stockholm, hervorragend geeignet zum Sehen und Gesehen werden. Und einer der wichtigsten und bekanntesten Plätze der Stadt. Der Platz selbst ist umringt von Cafés, Kneipen, einem Einkaufszentrum, Veranstaltungszentren und der Götgatan, welche direkt zum Slussen führt. Sobald im Frühling das erste Mal die 10 Grad-Grenze überschritten wird und die Sonne lacht, sind alle Stühle im Außenbereich der Gaststätten belegt. Während schüchterne Touristen in ihren Winterjacken leise mit den Zähnen klappern, trinken die Schweden genüsslich kaltes Bier und schlecken an Eiswaffeln. Da das Rauchen in den Lokalen und Kneipen nicht mehr gestattet ist, fängt diese Saison mittlerweile vermutlich noch früher an.

Der Medborgarplatsen in Richtung Götgatan

Der Medborgarplatsen in Richtung Götgatan

Aber auch zum jetzigen Zeitpunkt ist genug Leben auf dem Platz. In seiner Mitte eine kaum erkennbare Eisfläche für die Kleinsten. An der Nordseite lag ehemals das Veranstaltungszentrum Mondo. Nachdem dieses pleitegemacht hat, hat das populäre Debaser hier eine Zweigstelle eröffnet und nutzt die Anlage ebenfalls für Konzerte. Ebenfalls am Rande des Platzes findet sich eine Saluhalle, ein Einkaufszentrum. Im Erdgeschoss finden Feinschmecker und Genießer exquisite (sprich teure) Speisen und Getränke. Darüber gibt es eine Reihe von Geschäften, darunter auch der English Shop mit Waren aus Großbritannien. Auch ein Kino und ein vegetarisches Restaurant sind in dem Komplex enthalten.

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Schwedische Weihnacht – Julbord

Montag, 15. Dezember 2008

Was in Deutschland die Gans, ist in Schweden der Julbord. Zu dieser Jahreszeit finden sich etliche Anzeigen in schwedischen Zeitungen, welche einen Julbord anpreisen. Diese so genannte Weihnachtstafel ist vor und an den Feiertagen sehr beliebt. Auf vielen schwedischen Weihnachtsfeiern ist der Julbord Pflichtprogramm. Im Grunde handelt es sich hierbei um ein kalt-warmes Buffet. Viele der Speisen bedürfen einer längeren Zubereitungszeit, weshalb man zu früheren Zeiten den ganzen Dezember genutzt hat, um den Julbord zusammenzustellen. Die Palette an Speisen reicht dabei von Fisch, Fleisch,  Gemüse und Käse zu Schnaps und Weihnachtsbier.

Ein typischer Julbord (Foto: Anders Jonsson)

Kernelement des traditionelles Gerichts ist der Julskinka, eine Art Kasslerbraten, den man mit süßem Senf verzehrt. Außerdem gibt es Leberpastete, Köttbullar, verschiedene Würste und Sülze. Ebenfalls sehr beliebt ist Janssons Frestelse (Janssons Verführung). Dies ist eine Art Kartoffelauflauf mit Sardinen und Sahne.

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Schwedische Weihnacht – Märkte

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Spätestens seit letzter Woche sind in jeder großen deutschen Stadt wieder Glühwein und Bratwurst aus kleinen Buden zu haben. Es ist Weihnachtsmarktzeit. Glockenleuten, Lichterspielchen und der Duft nach Feuerzangenbowle und gegrilltem Fleisch erfreuen hierzulande Tausende. Der Dresdner Striezelmarkt oder aber der Christkindlesmarkt in Nürnberg ziehen Millionen von Touristen an.

Der Weihnachtsmarkt in Gamla Stan

Der Weihnachtsmarkt in Gamla Stan

Auch in Schweden gibt es Julmarknader, welche Abwechslung in der Vorweihnachtszeit bieten. Nun denkt man sich, dass gerade in einem nordischen Land bei all dem Schnee die Stimmung noch viel besser sein müsste als in Deutschland. In diesem Fall trügt allerdings der Schein. In Stockholm zumindest ist der Besuch der Weihnachtsmärkte eher enttäuschend. Einen großen zentralen Markt gibt es nicht, dafür verschiedene kleinere beispielsweise am Kungsträdgarden und in Gamla Stan, der Altstadt. Aber diese sind wirklich sehr klein und im Falle des Kungsträdgarden eher lieblos gestaltet. Zwar gibt es auch hier Weihnachtsdekoration und Selbstgemachtes zu erstehen, an der Vielfalt mangelt es allerdings häufig. Interessant sind sicher die Produkte aus Lappland. Es gibt Rentierfälle, Geschnitztes aus Knochen oder auch Dekorationsstücke. Ebenfalls spannend ist für Nicht-Schweden der Verzehr von Elch- und Rentierfleisch, der auf diesen Märkten ermöglicht wird. Sehr gewöhnungsbedürftig hingegen der schwedische Glühwein, Glögg genannt. Dieser schmeckt als ob in den Rotwein noch drei Esslöffel Zucker gegeben wurden, außerdem sind Mandeln und Rosinen in dem Heißgetränk enthalten. Die Becher auf dem Weihnachtsmarkt fassen maximal 0,1 Liter und der Alkoholgehalt dürfte bei höchstens 2% liegen. Dann lieber Kinderpunsch.

Der Weihnachtsmarkt ist auch die Möglichkeit für die Schweden eine Art des Glücksspiels nachzugehen. Dies wird ansonsten in Schweden stark erschwert. Auf den Weihnachtsmärkten ist es aber sehr populär am Glücksrad zu drehen. Der Hauptgewinn besteht dabei meist aus einer eta 80 x 40 cm großen Schokoladenstange (Kex, Daim, etc.) und sieht beeindruckend aus.

Ein wenig bekommt man bei den Märkten das Gefühl, dass sie primär für die Touristen angelegt sind und von Schweden kaum besucht werden. Sehr bizarr zum Beispiel die Öffnungszeiten. Der Markt ist in der Woche so gut wie gar nicht auf oder nur einzelne Buden. Am Wochenende ist gegen 18 Uhr Feierabend. Da stimmen sich die Schweden scheinbar eher im privaten Rahmen auf die Festtage ein…

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Der Globen

Donnerstag, 27. November 2008

Es wird mal wieder Zeit über Stockholm im Speziellen zu schreiben. Die Vorteile der Stadt habe ich ja noch gar nicht zu genüge dargestellt. Dabei hat Stockholm noch einige Besonderheiten zu bieten. Zum Beispiel an Gebäuden. Ein sehr markantes Bauwerk steht im Süden Stockholms. Es sieht aus, als hätte jemand einen überdimensionierten Golfball in die Stadt gesetzt. Die Rede ist vom Globen. Dieser kann schon beinahe als Wahrzeichen bezeichnet werden. Neben Stadshuset, dem Schloss und einigen anderen Bauwerken schmückt er nämlich beispielsweise die Sitzbezüge vieler U-Bahn-Sitze. Aber auch auf Stadtkarten, Souvenirs und anderem Material ist er häufiges Motiv. Der Wiedererkennungseffekt ist ja auch nicht zu bestreiten.

Globen, Foto: Benoit, flickr.com

Globen, Foto: Benoit, flickr

Ein paar technische Details. Der Globen ist 85 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 110 Metern. Eingeweiht wurde er 1989 und entworfen hat ihn das Architekturbüro Berg Arkitektkontor AB.Bei Sportveranstaltungen passen etwa 13.000 Zuschauer in die Arena, bei Konzerten bis zu 16.300. Da Stockholm in Skandinavien die größte Stadt ist, kommen alle großen Band nach Stockholm und dort meist in den Globen, weil ein vergleichbar großes Veranstaltungszentrum nicht existiert. Es gibt allerdings nicht nur die Kuppel, sondern auch noch den Annex für kleinere Konzerte.

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Es werde Licht!

Montag, 17. November 2008

Nicht zu beneiden sind zur Zeit alle sich im Norden aufhaltenen Lebewesen. Um neun Uhr wird es hell und um vier Uhr dunkel. Tendenz: negativ. Bis 21. Dezember wird die tägliche Dosis Licht kürzer und kürzer. Zudem wird es kälter und nässer: Zeit für Depressionen und schlechte Laune. Auch viele Schweden werden natürlich von diesen Stimmungstiefpunkten erwischt. Kein Wunder. Im letzten Jahr beschränkte sich z.B. in der südschwedischen Stadt Växjö der Sonnenschein im Monat Dezember auf gerade einmal 20 Minuten! Nur ausgewiesene Optimisten können da von der Niedergeschlagenheit verschont bleiben.

Das Problem ist jedoch altbekannt, weshalb sich bestimmte Maßnahmen etabliert haben, um die Laune der Schweden zu steigern. Zentral dabei natürlich das elektrische Licht. Im ganzen Haus soll es leuchten. Dabei wird meist jeder Gedanke an Energiesparen über Bord geworfen (worauf die Schweden ansonsten ja viel Gewicht legen).

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Schwedische Spezialitäten I

Dienstag, 11. November 2008

Köttbullar mit Lingon-marmelade und Sahne- soße, Foto: heipei, Flickr

Dank Ikea ist in Deutschland die Kenntnis weit verbreitet, dass die Schweden gerne Köttbullar (sprich: Chöttbullar) essen. Diese runden Hackbällchen gehören zum Standardrepertoire in beinahe jeder schwedischen Küche. Sie sind vergleichbar mit Frikadellen bzw. Buletten, haben jedoch durch den Einsatz von Sahne oder Milch noch einen etwas anderen Geschmack. Außerdem sind sie kleiner als in Deutschland. Waren die Köttbullar lange Zeit ein Grund, sich auf das Ikea-Restaurant zu freuen, ist es heute möglich, sich günstiger an ihnen satt zu essen. Der Discounter Plus hat sie nämlich in sein Standardsortiment aufgenommen. Maggi und/oder Knorr bieten außerdem Fix-Pulver für die Hackbällchen an. Wobei das Rezept dazu so einfach ist, dass diese Hilfsmittel sicher nicht nötig sind. Echt Schwedisch wäre es, sie mit Lingonmarmelade zu essen, die hierzulande vermutlich schwer zu bekommen ist.

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Hightech-Nation

Montag, 3. November 2008

Schweden hat zwar im europäischen Vergleich eine große Landesfläche, aber relativ wenige Einwohner. Da sollte man meinen, dass die Versorgung mit Internet und Mobilfunknetzen sich schwieriger gestaltet als in unserem dicht besiedelten Land. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. In Sachen Mobilfunk und Internet ist Schweden Weltspitze!

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Foto: prasan naik, Flickr

Das World Wide Web gehört zur Standardausrüstung schwedischer Haushalte. Und von den Geschwindigkeiten lässt sich in den deutschen Landen nur träumen. Das Breitband ist weit verbreitet und wohl nur in den kleinsten Dörfern noch nicht vorhanden. 8-16 mbit/s gibt es in Schweden zu Preisen, für die wir hier vielleicht DSL 1000 bekommen. Auch DSL 100.000 ist zu haben, wenn man etwas (!) tiefer in die Taschen greifen möchte. Der Renner 2008 war und ist das mobile Breitband. Soll heißen, der Laptop oder PC wird mit einem Stick ausgerüstet und schon gibts im Zug, auf der Arbeit im Wohnzimmer oder auf dem Spielplatz Internet. Je nachdem, wo man sich befindet, ist die Verbindung schnell oder weniger schneller. Da die Schweden große Segelfans sind und die Sommer gerne in ihren Ferienhäusern in den Wäldern und die Winter in den Bergen verbringen, ist der Empfang für das mobile Internet auch hier weitreichend gewährleistet. Da kann man als Dorfbewohner in Deutschland nur neidisch in den Norden schauen, gibts doch hier zahlreiche Gegenden, in denen es keinen DSL-Anschluss gibt oder dieser nur über einen Vertrag mit der Telekom zu haben ist (von wegen Liberalisierung des Telefonmarktes).

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