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	<title>Das Leben ist kein Ponyhof &#187; Handball</title>
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	<description>von Stockholm und Schwedischem</description>
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		<title>Sieger der Herzen: Schwedens Handballherren</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 21:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sportereignisse im eigenen Land scheinen die Schweden überdurchschnittlich zu beflügeln. Der schwedische Handball galt in den letzten Jahren eher als Sorgenkind, da man lange Zeit den Erfolgen der späten 90er Jahre nachtrauerte. In diesen Jahr war alles anders: Schweden hat die Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen. Gratulation dazu. Die Veranstalter können mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sportereignisse im eigenen Land scheinen die Schweden überdurchschnittlich zu beflügeln. Der schwedische Handball galt in den letzten Jahren eher als Sorgenkind, da man lange Zeit den Erfolgen der späten 90er Jahre nachtrauerte. In diesen Jahr war alles anders: Schweden hat die Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen. Gratulation dazu.</p>
<p>Die Veranstalter können mit der Weltmeisterschaft insgesamt zufrieden sein. Langweilig ist zwar, dass die Franzosen sich mal wieder den Titel geholt haben. Ihre Finalgegner, die starken Dänen, haben es den amtierenden Europa-, Weltmeister und Olympiasieger allerdings besonders schwer gemacht. Der Sieg für Frankreich fiel mit 35:37 denkbar knapp aus und konnte auch erst in der Verlängerung erreicht werden. Die Dänen haben eine sehr gute Weltmeisterschaft hingelegt und vor allem im Vorrundenspiel gegen Kroatien wunderschönen modernen Handball gespielt. Mit Mikkel Hansen haben sie einen neuen Star im Team, der mit 23 Jahren Torschützenkönig des Turniers wurde. Noch spielt der sympathische Athlet in Dänemark, bis er nach Spanien oder Deutschland wechselt scheint aber nur noch eine Frage von Monaten zu sein.</p>
<p><span id="more-1807"></span></p>
<p>Im Spiel um Platz drei mussten sich die Schweden dem spanischen Team geschlagen geben. Man kann dem Team des Trainerduos Staffan Olsson und Ola Lindgren jedoch nichts vorwerfen. Sie haben bis zur letzten Minute gekämpft und nur knapp mit 23:24 verloren. Schade für die 12.000 Zuschauer in Malmö. Die Schweden haben im Laufe des Turniers jedoch ihre Leistung stetig gesteigert. So musste man in der Vorrunde eine unschöne Niederlage gegen den Newcomer des Turniers Argentinien hinnehmen. Für die letzten Spiele kam ihnen leider Verletzungspech dazwischen, da die beiden Kieler Stars Kim Andersson und Marcus Ahlm sich verletzt haben bzw. bereits vorher verletzt waren. So fehlt es noch ein wenig an Breite im Kader. Im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance für das junge Team, wenn nämlich der nordische Nachbar Dänemark im Januar zur Europameisterschaft bittet.</p>
<p>Bei der WM in Schweden waren insgesamt knapp 400.000 Zuschauer, was einen Schnitt von 4.000 Fans pro Spiel bedeutet. Vielleicht nicht überwältigend, aber man darf nicht vergessen, dass andere Sportarten in Schweden wesentlich populärer sind und im bevölkerungsreichen Stockholm beispielsweise gar kein Spiel stattgefunden hat. Die Stimmung insgesamt war gut. Vielleicht mit Ausnahme des deutschen Teams, welches das Turnier als 11. abgeschlossen hat. Die Platzierung ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr und hat zur Folge, dass das deutsche Team mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen wird. Selbst Platz 11 hat man sich gegen Argentinien nur nach zwei Verlängerungen erlangt, die Leistungen gegen Ungarn und Norwegen waren desolat. Bleibt abzuwarten, ob sich Bundestrainer Heiner Brandt noch aufraffen kann, das Team weiter zu trainieren.</p>
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		<title>Vizemeister Schweden</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr klingt sportlich aus. Bevor die dicken Braten auf den Tisch kommen, quälen sich Sportler noch durch lange Wettkämpfe. Im Falle der Handballwelt sind es die Damen, die ihren Europameister ausgespielt haben. Heute ist das Turnier mit einem traumhaften Ergebnis für Schweden ausgegangen: Vizeeuropameister sind sie geworden. Völlig überraschend. Vor Turnierbeginn hätte man Schweden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr klingt sportlich aus. Bevor die dicken Braten auf den Tisch kommen, quälen sich Sportler noch durch lange Wettkämpfe. Im Falle der Handballwelt sind es die Damen, die ihren Europameister ausgespielt haben. Heute ist das Turnier mit einem traumhaften Ergebnis für Schweden ausgegangen: Vizeeuropameister sind sie geworden. Völlig überraschend. Vor Turnierbeginn hätte man Schweden maximal eine Platzierung im Mittelfeld zugetraut. Zwischen Platz neun und zwölf bewegte man sich bei vergangenen Meisterschaften. Aber die Schwedinnen waren gut drauf und zogen verdientermaßen in das Finale ein. Seriensieger Norwegen konnte zwar nicht bezwungen werden, aber trotzdem können die Schwedinnen zufrieden nach Hause fahren.</p>
<p>Bereits in der Hauptrunde hatten sie nämlich die Norwegerinnen geschlagen. Im Finale hat dies leider nicht noch einmal geklappt. Zur Halbzeitpause führten sie noch knapp mit 11:10 und haben sich sehr gut präsentiert. Die Abwehr arbeitete wie in den Spielen zuvor engagiert und die schwedische Torfrau konnte viele Bälle zu fassen kriegen. Dann kam allerdings die Pause. Die Mannschaften wirkten wie ausgewechselt in den zweiten 30 Minuten. Die Schwedinnen konnten ihr flüssiges Spiel nicht mehr fortsetzen. Beide Teams machten unnötig viele Fehler. Letztendlich siegten die Norwegerinnen, die die bessere Bank und mehr Routine hatten. Außerdem die besseren Indivualspielerinnen, allen voran Gro Hammerseng. Die 30jährige Rückraumspielerin zählt zu den besten Handballspielerinnen der Welt. Verdient führte sie ihre Mannschaft zum Sieg.</p>
<p><span id="more-1766"></span></p>
<p>Für die Norwegerinnen ist der Finalsieg bereits Routine geworden. Die letzten vier Europameisterschaften konnten sie alle gewinnen. Etwas enttäuscht waren sicher die Däninnen. Gemeinsam mit Norwegen waren sie Gastgeber der Meisterschaft. Im kleinen Finale verlor Dänemark allerdings gegen Rumänien mit 15:17. Gegen den skandinavischen Nachbarn Norwegen verlor man im Halbfinale deutlich mit 10 Toren Unterschied. Aber immerhin noch besser als die deutsche Mannschaft. Diese ist bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Vor der EM hatte man noch mit einer Halbfinalteilnahme geliebäugelt. Jetzt ist man ernüchtert und steht vor einem schwierigen Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2011. Gegner ist Ungarn. Wenn die beiden Spiele verloren werden, findet die Weltmeisterschaft ohne deutsche Beteiliung statt und auch für Olympia 2012 in London sieht es dann schlecht aus.</p>
<p>Der Erfolg der Schwedinnen heizt sicher die Stimmung im Land für diesen Sport weiter an. Im Januar findet dort nämlich die Weltmeisterschaft im Herren-Handball statt. Am 13. Januar geht es für die Schweden los gegen Chile. Austragungsorte sind Göteborg, Skövde, Kristianstad, Linköping, Malmö, Jönköping, Lund, Norrköping. Das Finale ist am 30. Januar und wird im südschwedischen Malmö ausgetragen. Drücken wir die Daumen, dass die Schweden auf heimischen Boden an alte Erfolge anknüpfen können (auch wenn sich derzeit ein Leistungsträger nach dem anderen verletzt, siehe THW Kiel).</p>
<p>PS: Vor kurzem wurde an dieser Stelle von der Floorball-Weltmeisterschaft in Helsinki berichtet. Ähnliches Bild wie in Dänemark: Die schwedischen Herren bekamen die Silbermedaille umgehängt. Im Finale verloren sie mit 6:2 relativ deutlich gegen Gastgeber Finnland. Platz 3 konnten die Tschechen einheimsen im kleinen Finale gegen die Schweiz.</p>
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		<title>Schwedisches Sportjahr 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Unihockey]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neues Jahr heißt auch neue Chancen für die schwedischen Sportler, sich international zu präsentieren und mal wieder zu beweisen, dass sie trotz relativ geringer Einwohnerzahl sehr gute Leistungen erbringen. Einige Highlights versüßen uns Zuschauern das Jahr. Ein wenig schwierig könnte für die Schweden der Juni sein. Die Fußball-WM aus Südafrika wird ohne das schwedische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Jahr heißt auch neue Chancen für die schwedischen Sportler, sich international zu präsentieren und mal wieder zu beweisen, dass sie trotz relativ geringer Einwohnerzahl sehr gute Leistungen erbringen. Einige Highlights versüßen uns Zuschauern das Jahr. Ein wenig schwierig könnte für die Schweden der Juni sein. Die Fußball-WM aus Südafrika wird ohne das schwedische Team stattfinden. Und Superstar Zlatan ist derzeit auch nicht willens, für sein Land zu kicken. Da bleibt er lieber im schönen Barcelona und flaniert durch die Gassen.</p>
<p>Gut könnte das Land aber für Schweden in einer anderen Teamsportart beginnen: In Österreich finden vom 19. bis zum 31. Januar die Europameisterschaften im Handball statt. Das Team von Staffan Olsson und Ola Lindgren kann durchaus einen Überraschungscoup landen. Das Team besteht aus einer guten Mischung von den sprichwörtlichen  jungen Wilden und alten Hasen. Allen voran die in der deutschen Handballbundesliga spielenden Schweden Kim Andersson, Oscar Carlén, Dan Beutler, Johan Sjöstrand und Tobias Karlsson. In Spanien spielt außerdem der recht kleine, aber starke Rückraumspieler Dalibor Doder.</p>
<p>Am 15. Januar wird das letzte Testspiel in Oslo gegen Norwegen stattfinden. Anschließend ist Aufbruch nach Insbruck. Dort warten allerdings schwere Gegner auf die Tre Kronor: Slowenien, Polen und Deutschland. Zeit, an die alten Erfolge des schwedischen Handballs anzuknüpfen und sich am 22.1. ein heißes Match gegen unsere Mannschaft zu geben.</p>
<p><span id="more-1354"></span></p>
<p>Sollten die Handballer nicht ganz so erfolgreich wie gewünscht nach Hause kommen, folgt gleich darauf Olympia. Mindestens im Eishockey sind die Chancen wieder ausgezeichnet. Und auch auf die Skiläuferin Anja Pärson setzen einige Schweden ihre sauer verdienten Kronen im Wettbüro.</p>
<p>Im September und Oktober finden dann die Weltreiterspiele in Kentucky in den USA statt. Auch hier sind die Schweden für Überraschungscoups gut.</p>
<p>Und wenn das alles nicht klappt, ist vom 4. bis zum 11. Dezember 2010 in Finnland die Weltmeisterschaft der Herren im Floorball (ehemals Unihockey oder in Schweden als Innebandy bekannt). Da gilt es für die Herren, den Damen nachzuahmen. Diese haben sich im Dezember 2009 im eigenen Land keine Blöße gegeben und in einer eigenen Liga gespielt: der souveräne Gewinn der Weltmeisterschaft war die Folge. Die schwedischen Herren haben etwas mehr Konkurrenz aus Finnland, der Schweiz und Tschechien. Aber das werden sie schon schaukeln. Ansonsten gilt wie immer da olympische Motto: Dabeisein ist alles.</p>
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