TV-Tipp: Wildes Skandinavien
Ende Februar lief auf Arte eine Dokumentationsreihe namens “Wildes Skandinavien”. Zwei Monate später bin ich immerhin dazu gekommen, mir die Folge über Norwegen anzusehen und war begeistert! Wirklich eine sehr gut gemacht Dokumenation, die ich an dieser Stelle empfehlen möchte.
Konzept ist es zu jedem Land der sechs skandinavischen Länder (die “Üblichen” plus Grönland und Island) einen etwa 45minütigen Beitrag über Natur und Tiere des Landes zu machen. Und das Beste: In der ganzen Folge zu Norwegen war kein einziger Mensch zu sehen. Genau das richtige für den genervten Großstadtmenschen oder überzeugten Einsiedler. Es geht wirklich nur um die Landschaft und Tierwelt. Weil es sich anbietet, wird dabei der Ablauf der Jahreszeiten als roter Faden genommen.
Große Stärke der Dokumentation sind natürlich die Bilder. Das Jagen, Singen, Gebalze, Fliehen, Fressen und Gefressen werden wird häufig in Zeitlupe gezeigt und ist somit noch imposanter. Schön auch die Nahaufnahme. Es scheint ganz oft als wurde die Kamera auf dem Boden gestellt und 10 Zentimeter davor kommt die Maus aus ihrem Loch. Gezeigt werden Elche und Rentiere (wenn auch nur sehr kurz, vermutlich gibt’s davon mehr Bilder in den anderen Folgen), Seeadler, Bergadler, Krähen, Blaumeisen (in Super-Slowmotion), Eulen, Füchse, Luchse, Lemminge (die keinen Selbstmord betreiben, das ist wohl ein Klischee, dafür nagen sie in manchen Zeiten eine Pflanze so häufig an, dass diese für sie giftige Stoffe entwickelt) und viele andere.
