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	<title>Das Leben ist kein Ponyhof &#187; Sport</title>
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	<description>von Stockholm und Schwedischem</description>
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		<title>Lust und Frust bei den Weltmeisterschaften</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende des Jahres standen für die Schwedinnen wieder wichtige internationale Meisterschaften auf dem Programm. In der Schweiz fand die Weltmeisterschaft im Floorball (schwedisch Innebandy) statt. In Brasilien endete heute die Weltmeisterschaft im Damen-Handball. Während die Floorballerin ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnten, flogen die Handballerin enttäuscht in die Heimat zurück. Bereits im Achtelfinale verloren sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Jahres standen für die Schwedinnen wieder wichtige internationale Meisterschaften auf dem Programm. In der Schweiz fand die Weltmeisterschaft im Floorball (schwedisch Innebandy) statt. In Brasilien endete heute die Weltmeisterschaft im Damen-Handball. Während die Floorballerin ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnten, flogen die Handballerin enttäuscht in die Heimat zurück. Bereits im Achtelfinale verloren sie mit 23:26 gegen Frankreich. Dass bereits im Achtelfinale ein so starker Gegner auf das schwedische Team wartete, ist Resultat einer mittelmäßigen Gruppenphase. In der Gruppe D landete man hinter Dänemark und Kroatien auf Platz 3. Das ist besonders ärgerlich, da die Schwedinnen jeweils nur mit einem Tor Unterschied gegen diese Mannschaften verloren haben.<br />
Weltmeister sind immerhin die Nachbarinnen aus Norwegen geworden. Diese schlugen im Finale souverän Frankreich mit 24:32. Geschlagen geben musste sich hingegen Dänemark im Spiel um Platz 3 gegen Spanien.</p>
<div id="attachment_2149" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2011/12/Floorball_ball.jpg"><img class="size-medium wp-image-2149 " title="Floorball" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2011/12/Floorball_ball-289x300.jpg" alt="Floorball" width="202" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Floorball</p></div>
<p>Im Floorball waren die Schwedinnen in schweizerischen St. Gallen eine Klasse für sich. Ungeschlagen holten sich die Schwedinnen mit einem unglaublichen Torverhältnis von 102:5 Toren den Titel. Wieder einmal zeigte sich, dass nur Schweden und Finnland in einer Liga spielen und alle anderen Teams weit abgeschlagen sind. So war immerhin das Finale spannend. Finnland lag zunächst 0:2 zurück, konnte dann den Rückstand minimieren und lange Zeit dagegen halten und gestaltete das Spiel somit spannend. Letztendlich verteidigten die Schwedinnen jedoch ihre Führung und konnten kurz vor Spielende durch das 4:2 den Endstand sichern.</p>
<p>Im Vorfeld waren die Schweizerinnen und Tschechinnen als Geheimfavoriten gehandelt worden. Diese konnten jedoch die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Im Spiel um Platz 3 mussten sich die Gastgeberinnen, die viele gerne im Finale gesehen hätten, dann sogar der Mannschaft aus Tschechien geschlagen geben. Für Schweden war es der insgesamt fünfte Titel bei der achten Weltmeisterschaft im Damen-Floorball. Die nächsten Weltmeisterschaften finden 2013 in Tschechien statt. Es wäre schön, wenn das Niveau sich weiter anpassen würde, damit der nächste Titelkampf weniger einseitig wird.</p>
<p><span id="more-2144"></span></p>
<p>Das Torverhältnis legt nahe, dass die Schwedinnen auch die Scorerliste angeführt haben. Auf den Plätzen 1-4 finden sich Emelie Lindström (9 Tore / 16 Assist), Therese Karlsson (13/8), Sara Kristoffersson (13/8) und Amanda Larsson (12/3). Emelie Lindström nimmt mittlerweile eine ähnliche Stellung ein wie bei den Herren <a href="http://www.mikado-82.de/niklas-jihde/">Niklas Jihde.</a> Die 25jährige Stürmerin bricht sowohl national als auch international alle Rekorde. In 53 Länderspielen erzielte sie 68 Tore. In der Liga führte sie in der Saison 2009/2010 mit 94 Scorerpunkten (es gibt Punkte für Tore und für Assists) in nur 31 Spielen einsam die Torschützenliste an. Außerdem ist sie die erste Spielerin, die mehr als 10 Tore in einem Länderspiel geschossen hat. Seit der Saison 2010/2011 spielt sie beim Stockholmer Verein Djurgården. Ihren Karriereanfang hatte sie bei den Vereinen Balrog B/S IK (Södertälje / Stockholm) und später beim Högdalens AIS (Stockholm).</p>
<p>Fotos und mehr Infos zu Emelie Lindström und den Stars der Floorball-WM gibt es beim <a href="http://www.floorballmagazin.de/2011/11/30/damen-wm-stars-und-sternchen/">Floorballmagazin</a>.</p>
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		<title>Aus dem Leben eines Fußballstars &#8211; die Autobiografie von Zlatan I.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun also auch Zlatan. Personen des öffentlichen Lebens scheinen sich geradezu nach noch mehr Aufmerksamkeit zu sehnen. Anders ist wohl kaum zu erklären, warum Sportler und andere Berühmtheite bereits während ihrer aktiven Karriere mit Autobiografien um sich werfen und dabei allzu Privates vor der Öffentlichkeit entblößen. Heute erschien &#8220;Jar är Zlatan Ibrahimovic&#8221; (Ich bin Zlatan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun also auch Zlatan. Personen des öffentlichen Lebens scheinen sich geradezu nach noch mehr Aufmerksamkeit zu sehnen. Anders ist wohl kaum zu erklären, warum Sportler und andere Berühmtheite bereits während ihrer aktiven Karriere mit Autobiografien um sich werfen und dabei allzu Privates vor der Öffentlichkeit entblößen. Heute erschien &#8220;Jar är Zlatan Ibrahimovic&#8221; (Ich bin Zlatan Ibrahimovic) in Schweden und &#8211; natürlich &#8211; sorgt das Werk für Aufregung.</p>
<p>Die nakten Zahlen: Laut Dagens Nyheter ist die erste Auflage des Werks bereits vergriffen, immerhin 100.000 Exemplare. Weitere 100.000 befinden sich im Druck. Und beim schwedischen Buchversand Bokus gab es mehr Vorbestellungen als bei Harry Potter. Das steigert sicher schon einmal das Ego des Stars. Dass sich ein Spieler, der schon beim FC Barcelona und dem AC Mailand unter Vertrag stand, die Mühe aus finanziellen Gründen macht, ist so wahrscheinlich wie Schnee im Juli (vielleicht im Gegensatz zum Musterknaben Philipp Lahm).</p>
<p>Es läuft wie es immer läuft: Man sucht sich einen Koautor, der das was man sagen will publikumswirksam verfasst (siehe Dieter Bohlen &#8211; Katja Kessler). Zlatan Ibrahimovic hat dafür die Hilfe des schwedischen Journalisten und Autors David Lagercrantz in Anspruch genommen. Der Stockholmer hat in seinen Werken bereits mehrere Biografien beschrieben. Jetzt geht es aber nicht um fiktionale Geschichten, sondern um das <a href="http://www.mikado-82.de/zlatan/">wahre Leben.</a> Das fing bei Zlatan nicht so rosig an. Seine Eltern kamen als Flüchtlinge des Balkankriegs nach Schweden und lebten mit ihren fünf Kindern in Malmö. Die Schilderung seiner Kindheit ist Zlatan scheinbar wichtig. Und sicher ist es gut, wenn die Schweden und Westeuropäer vor Augen geführt bekommen, dass Menschen auch in ihrer Gesellschaft trotz Arbeit hart an der Armutsgrenze leben.</p>
<p><span id="more-2086"></span></p>
<p>Trotzdem kann man nicht so recht glauben, dass es in dem Buch hauptsächlich um die Berichterstattung einer Kindheit in Schweden geht. Viel mehr Freude bereitet es gemeinhin den Menschen, mit denen man aktuell oder vor kurzer Zeit zu tun hatte, die Meinung zu geigen. Und dass hat Zlatan getan. Nachdem die Vorabdrucke seines Buchs in zwei schwedischen Boulevardzeitungen erschienen sind, entstand eine Diskussion um den Tenor des Buches. Angeblich hat Ibrahimovic sowohl seinen Ex-Trainer beimm FC Barcelona Josep Guardiola als auch den ehemaligen schwedischen Nationalcoach Lars Lagerbäck scharf angegriffen. Immer klug, um die Verkaufszahlen des Buches zu steigern. Ob es aus karrieretechnischen Gründen geschickt ist, sei dahingestellt. Zlatan ist 30 Jahre und kann somit noch einige Jahre Fußball spielen.</p>
<p>Interessant wäre es, ob er auch etwas zu den Behauptungen geschrieben hat, dass er schwul ist. Bin sehr gespannt auf weiteres Feedback zum Buch. In Deutschland ist allerdings offensichtlich noch keine Veröffentlichung des Werks geplant.</p>
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		<title>Fußball-WM: Schwedinnen legen vor</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 21:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie immer im Frühsommer können Fußballfans sich über stundenlange Fernsehübertragungen ihres Lieblingssports freuen. Wobei der Enthusiasmus sich bei vielen noch in Grenzen hält, sind ja schließlich &#8220;nur&#8221; Frauen, die spielen. Das Eröffnungsspiel der Frauen-Weltmeisterschaft haben aber immerhin fast 15 Millionen deutsche Zuschauer gesehen. Dabei ist die Erfolgsbilanz der Frauen deutlich besser als die der Herren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer im Frühsommer können Fußballfans sich über stundenlange Fernsehübertragungen ihres Lieblingssports freuen. Wobei der Enthusiasmus sich bei vielen noch in Grenzen hält, sind ja schließlich &#8220;nur&#8221; Frauen, die spielen. Das Eröffnungsspiel der Frauen-Weltmeisterschaft haben aber immerhin fast 15 Millionen deutsche Zuschauer gesehen. Dabei ist die Erfolgsbilanz der Frauen deutlich besser als die der Herren. Und je erfolgreicher deutsche Sportler sind, desto mehr Fans gibt es für gewöhnlich im eigenen Lande. Trotzdem gibts nichts annähernd so viele Deutschlandfähnchen an den Autos wie 2006 oder 2010. Und hat man schon mal jemand gesehen, der ein Nationaltrikot einer deutschen Spielerin trägt? Gibt es sowas überhaupt? Vielleicht steigert sich das Mitfiebern ja aber noch während des Turniers.</p>
<p>Vielleicht ist die Begeisterung in Schweden größer. Die Schwedinnen haben auch gute Chancen auf Medaillenplätze. 1984 waren die Schwedinnen Sieger bei der ersten Europameisterschaft der Frauen. Drei Mal konnten sie seitdem das Finale einer EM erreichen. Gewonnen hat allerdings immer der Gegner (meist Deutschland). 2003 waren sie sogar im Endspiel der Weltmeisterschaft, welches Deutschland knapp durch Golden Goal gewann. Aber was lange währt, währt endlich gut. Schweden wird 2011 durchaus als Titelkandidat gehandelt.</p>
<p><span id="more-1977"></span></p>
<p>Die schwedische Damenliga gehört zu den Besten der Welt. Vier Jahre lang spielte die Brasilianerin Marta Vieira da Silva bei Umeå. Marta ist wohl die mit Abstand bekannteste Fußballerin der Welt und war mit 25 Jahren bereits fünf Mal Weltfußballerin des Jahres. Ihr Werdegang ist bezeichnend. Die US-Liga gilt mittlerweile als die beste Damenliga der Welt und lockt regelmäßig Tausende von Zuschauer an. Somit wechselte Marta in die Vereinigten Staaten zu Los Angeles Sol, später zu FC Gold Pride und schließlich seit 2011 zu Western New York Flash.</p>
<p>Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland hat das schwedische Team eine schwere Gruppe erwischt. In der Vorrunde geht es gegen Kolumbien, die USA und Nordkorea. Kolumbien konnten die Schwedinnen gestern in Leverkusen knapp mit 1:0 besiegen.  Jetzt kommen jedoch die beiden stärkeren Gegner der Gruppe. Die Vorrunde gilt es zu überstehen, dann kann das Team viel erreichen. Auf Deutschland kann Schweden erst im Halbfinale treffen. Eine der Stars im schwedischen Team, die 27jährige Stürmerin Lotta Schelin meinte in einem Interview selbstbewusst, dass für ihr Team &#8220;alles möglich ist&#8221;. Beobachten wir also, wie sich der Geheimfavorit schlägt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sieger der Herzen: Schwedens Handballherren</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 21:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sportereignisse im eigenen Land scheinen die Schweden überdurchschnittlich zu beflügeln. Der schwedische Handball galt in den letzten Jahren eher als Sorgenkind, da man lange Zeit den Erfolgen der späten 90er Jahre nachtrauerte. In diesen Jahr war alles anders: Schweden hat die Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen. Gratulation dazu. Die Veranstalter können mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sportereignisse im eigenen Land scheinen die Schweden überdurchschnittlich zu beflügeln. Der schwedische Handball galt in den letzten Jahren eher als Sorgenkind, da man lange Zeit den Erfolgen der späten 90er Jahre nachtrauerte. In diesen Jahr war alles anders: Schweden hat die Weltmeisterschaft mit einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen. Gratulation dazu.</p>
<p>Die Veranstalter können mit der Weltmeisterschaft insgesamt zufrieden sein. Langweilig ist zwar, dass die Franzosen sich mal wieder den Titel geholt haben. Ihre Finalgegner, die starken Dänen, haben es den amtierenden Europa-, Weltmeister und Olympiasieger allerdings besonders schwer gemacht. Der Sieg für Frankreich fiel mit 35:37 denkbar knapp aus und konnte auch erst in der Verlängerung erreicht werden. Die Dänen haben eine sehr gute Weltmeisterschaft hingelegt und vor allem im Vorrundenspiel gegen Kroatien wunderschönen modernen Handball gespielt. Mit Mikkel Hansen haben sie einen neuen Star im Team, der mit 23 Jahren Torschützenkönig des Turniers wurde. Noch spielt der sympathische Athlet in Dänemark, bis er nach Spanien oder Deutschland wechselt scheint aber nur noch eine Frage von Monaten zu sein.</p>
<p><span id="more-1807"></span></p>
<p>Im Spiel um Platz drei mussten sich die Schweden dem spanischen Team geschlagen geben. Man kann dem Team des Trainerduos Staffan Olsson und Ola Lindgren jedoch nichts vorwerfen. Sie haben bis zur letzten Minute gekämpft und nur knapp mit 23:24 verloren. Schade für die 12.000 Zuschauer in Malmö. Die Schweden haben im Laufe des Turniers jedoch ihre Leistung stetig gesteigert. So musste man in der Vorrunde eine unschöne Niederlage gegen den Newcomer des Turniers Argentinien hinnehmen. Für die letzten Spiele kam ihnen leider Verletzungspech dazwischen, da die beiden Kieler Stars Kim Andersson und Marcus Ahlm sich verletzt haben bzw. bereits vorher verletzt waren. So fehlt es noch ein wenig an Breite im Kader. Im nächsten Jahr gibt es eine neue Chance für das junge Team, wenn nämlich der nordische Nachbar Dänemark im Januar zur Europameisterschaft bittet.</p>
<p>Bei der WM in Schweden waren insgesamt knapp 400.000 Zuschauer, was einen Schnitt von 4.000 Fans pro Spiel bedeutet. Vielleicht nicht überwältigend, aber man darf nicht vergessen, dass andere Sportarten in Schweden wesentlich populärer sind und im bevölkerungsreichen Stockholm beispielsweise gar kein Spiel stattgefunden hat. Die Stimmung insgesamt war gut. Vielleicht mit Ausnahme des deutschen Teams, welches das Turnier als 11. abgeschlossen hat. Die Platzierung ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr und hat zur Folge, dass das deutsche Team mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen wird. Selbst Platz 11 hat man sich gegen Argentinien nur nach zwei Verlängerungen erlangt, die Leistungen gegen Ungarn und Norwegen waren desolat. Bleibt abzuwarten, ob sich Bundestrainer Heiner Brandt noch aufraffen kann, das Team weiter zu trainieren.</p>
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		<title>Vizemeister Schweden</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr klingt sportlich aus. Bevor die dicken Braten auf den Tisch kommen, quälen sich Sportler noch durch lange Wettkämpfe. Im Falle der Handballwelt sind es die Damen, die ihren Europameister ausgespielt haben. Heute ist das Turnier mit einem traumhaften Ergebnis für Schweden ausgegangen: Vizeeuropameister sind sie geworden. Völlig überraschend. Vor Turnierbeginn hätte man Schweden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr klingt sportlich aus. Bevor die dicken Braten auf den Tisch kommen, quälen sich Sportler noch durch lange Wettkämpfe. Im Falle der Handballwelt sind es die Damen, die ihren Europameister ausgespielt haben. Heute ist das Turnier mit einem traumhaften Ergebnis für Schweden ausgegangen: Vizeeuropameister sind sie geworden. Völlig überraschend. Vor Turnierbeginn hätte man Schweden maximal eine Platzierung im Mittelfeld zugetraut. Zwischen Platz neun und zwölf bewegte man sich bei vergangenen Meisterschaften. Aber die Schwedinnen waren gut drauf und zogen verdientermaßen in das Finale ein. Seriensieger Norwegen konnte zwar nicht bezwungen werden, aber trotzdem können die Schwedinnen zufrieden nach Hause fahren.</p>
<p>Bereits in der Hauptrunde hatten sie nämlich die Norwegerinnen geschlagen. Im Finale hat dies leider nicht noch einmal geklappt. Zur Halbzeitpause führten sie noch knapp mit 11:10 und haben sich sehr gut präsentiert. Die Abwehr arbeitete wie in den Spielen zuvor engagiert und die schwedische Torfrau konnte viele Bälle zu fassen kriegen. Dann kam allerdings die Pause. Die Mannschaften wirkten wie ausgewechselt in den zweiten 30 Minuten. Die Schwedinnen konnten ihr flüssiges Spiel nicht mehr fortsetzen. Beide Teams machten unnötig viele Fehler. Letztendlich siegten die Norwegerinnen, die die bessere Bank und mehr Routine hatten. Außerdem die besseren Indivualspielerinnen, allen voran Gro Hammerseng. Die 30jährige Rückraumspielerin zählt zu den besten Handballspielerinnen der Welt. Verdient führte sie ihre Mannschaft zum Sieg.</p>
<p><span id="more-1766"></span></p>
<p>Für die Norwegerinnen ist der Finalsieg bereits Routine geworden. Die letzten vier Europameisterschaften konnten sie alle gewinnen. Etwas enttäuscht waren sicher die Däninnen. Gemeinsam mit Norwegen waren sie Gastgeber der Meisterschaft. Im kleinen Finale verlor Dänemark allerdings gegen Rumänien mit 15:17. Gegen den skandinavischen Nachbarn Norwegen verlor man im Halbfinale deutlich mit 10 Toren Unterschied. Aber immerhin noch besser als die deutsche Mannschaft. Diese ist bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Vor der EM hatte man noch mit einer Halbfinalteilnahme geliebäugelt. Jetzt ist man ernüchtert und steht vor einem schwierigen Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2011. Gegner ist Ungarn. Wenn die beiden Spiele verloren werden, findet die Weltmeisterschaft ohne deutsche Beteiliung statt und auch für Olympia 2012 in London sieht es dann schlecht aus.</p>
<p>Der Erfolg der Schwedinnen heizt sicher die Stimmung im Land für diesen Sport weiter an. Im Januar findet dort nämlich die Weltmeisterschaft im Herren-Handball statt. Am 13. Januar geht es für die Schweden los gegen Chile. Austragungsorte sind Göteborg, Skövde, Kristianstad, Linköping, Malmö, Jönköping, Lund, Norrköping. Das Finale ist am 30. Januar und wird im südschwedischen Malmö ausgetragen. Drücken wir die Daumen, dass die Schweden auf heimischen Boden an alte Erfolge anknüpfen können (auch wenn sich derzeit ein Leistungsträger nach dem anderen verletzt, siehe THW Kiel).</p>
<p>PS: Vor kurzem wurde an dieser Stelle von der Floorball-Weltmeisterschaft in Helsinki berichtet. Ähnliches Bild wie in Dänemark: Die schwedischen Herren bekamen die Silbermedaille umgehängt. Im Finale verloren sie mit 6:2 relativ deutlich gegen Gastgeber Finnland. Platz 3 konnten die Tschechen einheimsen im kleinen Finale gegen die Schweiz.</p>
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		<title>Floorball-Weltmeisterschaft in Helsinki</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 22:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Vorweihnachtszeit ein Plädoyer für Randsportarten. Derzeit findet in Finnland die Weltmeisterschaft im Floorball (Schwedisch: Innebandy) statt. Wie immer gehört das schwedische Team zu den Topfavoriten. Derzeit sind die Vorrundenspiele und wie es der Zufall will ist Schweden in derselben Gruppe wie Deutschland. Was die erwartete haushohe Schlappe für das deutsche Team am heutigen Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Vorweihnachtszeit ein Plädoyer für Randsportarten. Derzeit findet in Finnland die Weltmeisterschaft im Floorball (Schwedisch: <a href="http://www.mikado-82.de/unihockey/">Innebandy</a>) statt. Wie immer gehört das schwedische Team zu den Topfavoriten. Derzeit sind die Vorrundenspiele und wie es der Zufall will ist Schweden in derselben Gruppe wie Deutschland. Was die erwartete haushohe Schlappe für das deutsche Team am heutigen Tage bedeutete: 21:1 Sieg für den amtierenden Vizeweltmeister. Trotzdem war das deutsche Team zufrieden mit seiner <a href="http://www.unihockey.de/news-detail.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=1329&amp;tx_ttnews[backPid]=1&amp;cHash=e488aa1e6c9c0a52ba7af4267d949947">Leistung</a>.</p>
<p>Gegen Australien haben die Schweden immerhin noch fast doppelt so oft getroffen, nämlich 39:1. Als nächstes sollten für die Schweden mal echte Gegner kommen: Finnland, Schweiz und Tschechien beispielsweise. Zunächst geht es am Donnerstag im Viertelfinale gegen Nachbar Norwegen. Das Finale steigt dann am Samstag um 16 Uhr. Wobei natürlich viele Schweden von einem Finalsieg gegen Gastgeber Finnland träumen. Deutschland darf sich bis dahin in der Trostrunde vergnügen und trifft dort auf Italien.</p>
<p>Wer sich die spannenden Spiele mal ansehen möchte und keine Angst davor hat, den Ball vor Schnelligkeit nicht erkennen zu können, kann dies im <a href="http://yle.fi/urheilu/lajit/salibandy/mm_salibandy_2010/2010/11/magical_games_live_in_the_internet_2173473.html">Internet</a> tun. Es empfiehlt sich auch immer, diesen schönen Sport selbst einmal auszuprobieren. Er ist nicht teuer, man kann sich prima auspowern und ist geeignet für Groß, Klein, Dick, Dünn, Frau, Mann, Alt oder Jung.</p>
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		<title>Schwedische Meisterschaften im Springreiten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist kaum zu übersehen, dass die Schweden im Allgemein finanziell gut gestellt sind. Anders lässt es sich nicht erklären, dass rund um Stockholm etliche Golfplätze aus dem Boden gesprossen sind und dort nicht nur die älteren Herrschaften spielen, sondern Gut Betuchte jeden Alters. Oder in Schweden ist alles anders und Golf spielen ist erschwinglich? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1612" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8911.jpg"><img class="size-medium wp-image-1612 " title="Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/08/100_8911-300x225.jpg" alt="Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Schwedische Meisterschaft in Springreiten 2010</p></div>
<p>Es ist kaum zu übersehen, dass die Schweden im Allgemein finanziell gut gestellt sind. Anders lässt es sich nicht erklären, dass rund um Stockholm etliche Golfplätze aus dem Boden gesprossen sind und dort nicht nur die älteren Herrschaften spielen, sondern Gut Betuchte jeden Alters. Oder in Schweden ist alles anders und Golf spielen ist erschwinglich? Kaum vorstellbar, da neben den möglicherweise variierenden Gebühren für die Mitgliedschaft in einem Golfclub ja immer noch die Schläger, Schuhe und Lacoste-Pullover hinzu kommen. Wäre man gehässig, könnte man fragen, wieso Golf spielen so beliebt ist. Immerhin gilt es größere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Dies machen viele Schweden ansonsten nur per Auto, Boot oder Rolltreppe. Wehe, wenn letztere mal defekt ist.</p>
<p>Aber genug der Sticheleien. Selbstredend gibt es auch in jedem anderen Land faule bzw. bequeme Menschen. Golf und Segeln sind allerdings schlichtweg Sportarten, die sich nicht jeder Mensch leisten kann. Ein weiteres kostspieliges Freizeitvergnügen ist Reiten. Während ich zugegebenermaßen Segler und Golfer eher aus der Ferne kenne, sind mir Reiter durchaus vertraut. Da gibt es natürlich unterschiedliche Typen. Die meisten Reiter betreiben ihr Hobby aus Liebe zum Tier. Dann gibt es jedoch noch die 10%, die Pferde (noch immer) eher als Statussymbol sehen. Die für 700.000 Euro ein Pferd bei einer prestigeträchtigen Auktion ersteigern, das sie doch niemals selbst reiten werden. In Deutschland ist es im Reitsport leider oft noch so, dass die Siegchancen steigen, je mehr Geld man im Portemonnaie hat. Da man nicht selbst über die Hindernisse springt, reicht Talent allein meist nicht aus (es sei denn man findet einen Gönner). Das erklärt auch die vielen adeligen Namen in den Ergebnislisten.</p>
<p><span id="more-1610"></span></p>
<p>Im Gegensatz zum Dressursport gibt es bei den Springreitern noch mehr Chancen, sich &#8220;ehrlich&#8221; hochzuarbeiten. Das könnte an den höheren Preisgeldern liegen. Dies ist in Deutschland so und dies ließ sich auch bei den am letzten Wochenende in Stockholm stattfindenden schwedischen Meisterschaften im Springreiten erkennen (lange Rede kurzer Sinn&#8230;). Vier Tage lang gab es im Reiterstadion nahe des Olympiastadions Spring-Wettbewerbe. Zwischendurch wurden immer mal wieder andere Reitsportarten und -variationen vorgestellt. Die Veranstaltung fand in dieser Form das erste Mal seit längerer Zeit in Stockholm statt. Ziel des Veranstalters ist es, in den nächsten Jahren auch andere Disziplinen (zumindest Dressurreiten und die Vielseitigkeit) zu integrieren. Auf diese Weise soll der Weg geebnet werden zu einer Reit-WM 2018 in Stockholm.</p>
<p>Es gibt sicherlich noch einiges zu verbessern an der Veranstaltung. Größe und Aufmachung erinnerten eher an eine deutsche Veranstaltung auf Bezirksniveau. Es gab relativ wenige Stände mit Reitsportartikeln und sogar das Essensangebot war knapp bemessen. Aufgrund des Dauerregens am Samstag und des daraus resultierenden schlechten Bodens mussten die Veranstalter von der schönen Springanlage ausweichen auf einen relativ kleinen Platz ohne Schmuck und vor allem ohne Sitzgelegenheiten. Auf die Idee, die Bänke von einem Platz zum nächsten zu bringen, kam man erst kurz vor Veranstaltungsende. So mussten sogar die VIPs  (die auf keinem Pferdeevent fehlen dürfen) im Stehen zusehen. Glück hatte, wer sich seinen eigenen Klappstuhl mitgebracht hatte.</p>
<p>Beim Finale der schwedischen Meisterschaft traten noch etwa 20 Reiter bzw. vor allem Reiterinnen an. Mindestens 10 Sportler hatten es vorgezogen aufgrund der Bodenverhältnisse nicht zu reiten. Schade war sicherlich, dass die schwedischen Reiter, die auch auf internationalen Turnieren Erfolge einstreichen, gar nicht erst in Stockholm angetreten sind. Zum Beispiel fehlte der Silbermedaillengewinner von Peking 2008 Rolf-Göran Bengtsson. Dementsprechend gab es nur drei Null-Fehlerritte. Da zwei der Reiter ihre Pferde zu langsam durch den Parcous gesteuert haben, stand die Siegerin recht schnell und unspektakulär fest (für alle Nicht-Reiter: Normalerweise gibt es noch ein so genanntes Stechen bei dem es nicht nur auf möglichst wenig Stangenabwürfe ankommt, sondern auch die Zeit). Den Event gewonnen hat Rigmor Arvidsson, vor dem Jüngling und Geheim-Favoriten Douglas Lindelöw.</p>
<p>Für deutsche Augen sehr ungewohnt war übrigens die Anwesenheit des Militärs auf dem Reitplatz. Genauer gesagt, waren die Soldaten und Soldatinnen nicht nur auf dem Platz als Gäste, sondern scheinbar an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Sie betreuten das Erste-Hilfe-Zelt, schleppten mit Treckern den Platz und trugen die Bänke von einem Platz zum nächsten. Bei der Siegerehrung durfte dann noch ein in Blau gekleideter Soldat (vermutlich von der Königlichen Bläsertruppe) die musikalische Untermalung bereiten. Aus deutscher Sicht ist ein Einsatz des Militärs bei einer zivilen Veranstaltung ja eher ungewöhnlich, wenn nicht verboten. Andererseits hat der Reitsport seine Wurzeln im Militär. Die Kleidung ist beispielsweise ähnlich (Helm/Zylinder, Sakko, Stiefel). Außerdem muss vor dem Start vor den Richtern &#8220;gegrüßt&#8221; werden wie vor einem höher gestellten Soldaten (immerhin nicht mit der Hand an den Kopf). Viele Begriffe aus dem Reitsport entstammen zudem dem französischen Wortschatz, da dies beim Aufkommen des Reitsports anfang des 20. Jahrhunderts gerade als très chic galt. Also doch alles nicht so verwunderlich.</p>
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		<title>Rennradler Gustav Larsson</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Wochen lang sind etwa 200 Profiradler durch schöne italienische Landschaften gefahren, über Feldwege, Berge und Kopfsteinpflaster. Und am Ende war ein Schwede vorne. Zwar trug er nicht das Maglia Rosa über die Ziellinie, aber er überquerte sie als erstes. Sprich, Gustav Larsson hat die letzte Etappe des Giro d&#8217;Italias gewonnen, Gesamtsieger im feschen rosa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Wochen lang sind etwa 200 Profiradler durch schöne italienische Landschaften gefahren, über Feldwege, Berge und Kopfsteinpflaster. Und am Ende war ein Schwede vorne. Zwar trug er nicht das Maglia Rosa über die Ziellinie, aber er überquerte sie als erstes. Sprich, Gustav Larsson hat die letzte Etappe des Giro d&#8217;Italias gewonnen, Gesamtsieger im feschen rosa Trikot wurde jedoch der Italiener Ivan Basso.</p>
<div id="attachment_1547" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8333.JPG"><img class="size-medium wp-image-1547 " title="Bergankunft beim Giro 2010" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8333-300x225.jpg" alt="Bergankunft beim Giro 2010" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Bergankunft beim Giro 2010</p></div>
<p>Zugegeben: Radrennsport zeichnete sich in den letzten Jahren nicht gerade als Paradedisziplin des Mottos Fair Play aus. Die Anzahl an gedopten Sportlern scheint extrem hoch zu sein. Immer wieder werden Rennfahrer enttarnt bzw. in letzter Zeit sehr beliebt, sich selbst zu stellen bzw. ehemalige Teamkollegen in Misskredit zu bringen. Die Kontrollen nehmen immerhin zu und selbst im sonst eher laxen Italien wurden beim diesjährigen Giro die intensivsten Dopingkontrollen seit Jahren durchgeführt. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.</p>
<p>In Italien ist Radfahren ein Volkssport. Nicht unbedingt als Fortbewegungsmittel für den Alltag, sondern vielmehr als Sportgerät. In Schweden ist diese Freizeitbeschäftigung nicht ganz so populär. Nichtsdestotrotz gibt es einige professionelle Rennradfahrer im hohen Norden. Gustav Larsson gehört zu den erfolgreichsten. Bei den Olympischen Spielen in Peking gewann er die Silbermedaille im Zeitfahren, ein Jahr später folgte die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften. Konsequenterweise war die letzte Etappe des diesjährigen Giros ein Einzelzeitfahren von 15 Kilometern.</p>
<p><span id="more-1540"></span></p>
<p>Larsson ist 29 Jahre alt und fährt seit 2008 für das dänische Radrennteam Saxo Bank. Zuvor war er bereits in Italien, Frankreich und 2007 im schwedischen Team Unibet.com beschäftigt. Da Unibet scheinbar Probleme mit den Organisatoren der Tour de France hatte, wurde das Team nicht zum prestigeträchtigsten Rennen eingeladen. Kurze Zeit später entschloss man sich, das Team aufzulösen und Larsson musste sich einen neuen Rennstall suchen. Das Team Saxo Bank ist sicher keine schlechte Entscheidung gewesen. Mit Fabian Cancellara hat er hier auch gleich seinen größten Konkurrenten um die internationalen Zeitfahrtitel als Mannschaftskollegen.</p>
<div id="attachment_1548" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8354.JPG"><img class="size-medium wp-image-1548  " title="Giro nahe den Marmorbergen Carraras" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2010/06/100_8354-300x225.jpg" alt="Bergidyll" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Giro nahe den Marmorbergen Carraras</p></div>
<p>Im Juni geht&#8217;s aber erstmal um den schwedischen Titel. Am 23. Juni sind die schwedischen Meisterschaften. Im letzten Jahr gewann Larssons Teamkollege Markus Ljungqvist das Rennen. Vielleicht müssen da die Kräfte aber bereits geschont werden für die Anfang Juli beginnende Königsstrecke der Tour de France. Da könnte Larsson auch dicht an seiner Wohnstätte vorbeifahren, da er seit mehreren Jahren in Monaco lebt. Dies sicher nicht nur aufgrund des besseren Wetters in Südeuropa, sondern auch wegen der deutlich geringeren Steuern. Die Freundin von Larsson ist übrigens auch Profi-Radrennfahrerin. Veronica Andréasson fährt für das belgische Team mit dem schönen Namen Lotto Ladies Team. Genau wie <a href="http://www.gustavlarsson.com/default.asp">ihr Freund</a> betreibt sie eine <a href="http://www.cyklist.com/fakta_om_mig">eigene Internetseite</a> und einen Twitteraccount. Das macht man heute halt so.</p>
<p>In zwei Wochen steht in Schweden bereits eines der größten Amateuerradrennen Europas an. Am 18. und 19. Juni findet die 300 Kilometer lange Vätternrundfahrt statt. Einmal rund um einen der beiden großen schwedischen Seen. Landschaftlich ist die Strecke sicher höchst reizvoll. Da lohnt es die müden Beine ein wenig zu trainieren, um daran teilnehmen zu können.</p>
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		<title>Nachrichten aus der Welt des Sports</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 20:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<description><![CDATA[Die schwedischen Öffentlichkeit teilt sich derzeit vermutlich auf in diejenigen, die bei der Eishockey-WM für ihr Land mitfiebern, diejenigen, die sich ärgern, dass Schweden nicht bei der im nächsten Monat anstehenden Fußball-WM in Südafrika dabei ist und diejenigen, die sich dafür interessieren, ob Zlatan Ibrahimovic nun schwul ist oder nicht. Und dann gibt es natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwedischen Öffentlichkeit teilt sich derzeit vermutlich auf in diejenigen, die bei der Eishockey-WM für ihr Land mitfiebern, diejenigen, die sich ärgern, dass Schweden nicht bei der im nächsten Monat anstehenden Fußball-WM in Südafrika dabei ist und diejenigen, die sich dafür interessieren, ob Zlatan Ibrahimovic nun schwul ist oder nicht. Und dann gibt es natürlich noch diejenigen, die sich für Sport gar nicht interessieren und wahlweise über die anstehende Königshochzeit diskutieren oder über das Rettungspaket für Griechenland.</p>
<p>Aber der Reihe nach. Derzeit ist in Deutschland eine Eishockey-Weltmeisterschaft. Bekommt man nicht so richtig mit, ist aber so. Und das deutsche Team verblüfft durch Erfolge. War vor der Meisterschaft noch eher der drohende Abstieg in die B-Gruppe spekuliert worden, steht das Team jetzt im Viertelfinale. Auf dem Weg dorthin hat es nur knapp gegen Titelverteidiger Russland und die Mitfavoriten aus Finnland verloren, Dänemark und heute schließlich auch die Slowakei besiegt. Jetzt könnte Deutschland im Viertelfinale auf die stets zu den Favoritenn gehörenden Schweden treffen. Diese spielt aktuell gegen die Schweiz um den Gruppensieg. Diese Platzierung ist den erfolgsverwöhnten Schweden allerdings nicht durch den souveränsten Auftreten bei einer Meisterschaft zu verdanken. Gegen Frankreich und Norwegen gewann man nicht so eindeutig wie erfwartet. Gegen Tschechien zogen die Schweden den kürzeren. Das Finale wird am 23. Mai ausgetragen. Bleibt abzuwarten, wer sich letztendlich durchschlagen kann. Mit &#8220;nur&#8221; einem WM-Titel in den letzten 10 Jahren wäre Schweden mal wieder dran&#8230;</p>
<p><span id="more-1508"></span></p>
<p>Dank der miesen Temperaturen in Europa möchte man noch nicht so sehr an die Freiluftsaison denken. Nichtsdestotrotz beginnen derzeit die Leichtathletik-Wettkämpfe im Freien. Und die Schweden hoffen auf ihre beiden Leichtathletik-Stars Carolina Klüft und Susanna Kallur. Diese mussten beide aufgrund von Verletzungen im letzten Jahr pausieren und trainieren derzeit für ihre ersten Wettkämpfe. Die Siebenkämpferin und Weitspringerin Klüft hat gestern spontan angekündigt, dass sie morgen ihren ersten Wettkampf nach langer Pause bestreiten möchte. Kluger Schachzug, so ist der Mediendruck nicht so groß.</p>
<p>Weniger Aufmerksamkeit durch die Medien wünscht sich derzeit ganz sicher auch Zlatan Ibrahimovic. Der große Star des schwedischen Fußballs wurde in der letzten Woche &#8211; man kann schon fast sagen bezichtigt &#8211; schwul zu sein. Natürlich ein Skandal, denn im echten Männersport Fußball gibt es keine Schwulen. Dass dies bei der Masse an Männern, die diesem Sport aus irgendwelchen Gründen Spaß abgewinnen können, eher unwahrscheinlich ist, haben in der letzten Zeit auch Journalisten begriffen. Und jetzt sind sie auf der Suche nach dem ersten schwulen Fußballstar. Was bei den Frauen längst ohne großen Aufruhr akzeptiert wird, siehe die schwedische <a href="http://www.mikado-82.de/tag/sport/">Erfolgsspielerin Victoria Svensson,</a> ist bei den Männern noch Tabu.</p>
<p>Und jetzt soll es also Zlatan sein. Als Beweis wird ein Foto herangezogen, welches ihn auf einen Parkplatz stehend zeigt. Direkt vor ihm steht sein französischer Teamkollege Gerard Piqué. Und irgendwie stehen die beiden dicht beisammen und eine Hand hält die andere. Das ist Beweis genug dafür, dass der Vater von zwei Kindern schwul sein muss. Das behauptete zunächst eine spanische Zeitung. Und so ganz unbeachtet lassen auch die schwedischen Medien diese Frage nicht. Vermutlich sind sie schlecht auf Zlatan zu sprechen, weil er derzeit lieber nicht in der Nationalmannschaft spielen möchte, nachdem Schweden die Qualifikation zur WM nicht geschafft hat. Jetzt wird halt diskutiert, wie man damit umgeht, die Spanier sprechen darüber, ob Zlatan den FC Barcelona wieder verlassen soll, was ist zu tun, wie soll das nur weitergehen&#8230;</p>
<p>Aber es ist ja baldige Besserung in Sicht. Sobald der erste Ball über Südafrikas neuen Rasen rollt, haben die Journalisten anderes zu berichten und beschränken sich vielleicht wieder auf den Sport.</p>
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		<title>Victoria &#8220;Vickan&#8221; Svensson auf Titeljagd</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 20:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mikado</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum einer kriegt es mit, aber derzeit ist die Fußball-EM der Frauen in Finnland. Und Schwedens Fußballheldin der letzten  Jahre absolviert ihre letzte Meisterschaft. Gemeint ist Victoria &#8220;Vickan&#8221; Svensson, 32 Jahre alt und Rekordnationalspielerin. Ihre Liste an Erfolgen ist lang:  Seit 2007 war sie Mannschaftsführerin der Nationalmannschaft. Zwei Mal (1999 und 2003) war sie Trägerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1037" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2009/08/2717850130_81c172436c.jpg"><img class="size-medium wp-image-1037" title="Foto: Awaya Legends" src="http://www.mikado-82.de/wp-content/uploads/2009/08/2717850130_81c172436c-300x199.jpg" alt="Foto: Awaya Legends" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Awaya Legends</p></div>
<p>Kaum einer kriegt es mit, aber derzeit ist die Fußball-EM der Frauen in Finnland. Und Schwedens Fußballheldin der letzten  Jahre absolviert ihre letzte Meisterschaft. Gemeint ist Victoria &#8220;Vickan&#8221; Svensson, 32 Jahre alt und Rekordnationalspielerin. Ihre Liste an Erfolgen ist lang:  Seit 2007 war sie Mannschaftsführerin der Nationalmannschaft. Zwei Mal (1999 und 2003) war sie Trägerin des Diamantbollen, der schwedischen Auszeichnung für die Fußballspielerin des Jahres. Die schwedische Meisterschale konnte sie vier Mal stemmen und die Torjägerkrone erlangte sie drei Mal. Auch international hat sie Maßstäbe gesetzt: Mit fünf Toren gegen Rumänien hat sie weltweit die meisten Toren in einem Damenspiel geschossen. Mit 66 Toren in 163 Länderspielen gehört sie aber auch so zu den ganz Großen des Fußballs.</p>
<p>Vickan stammt ursprünglich aus Westschweden, nämlich aus der Kommune Ulricehamn in der Nähe des Vätternsees. Hier begann sie auch beim Grönahögs IK/Gällstads IF.  Bis zum Alter von 14 spielte sie sowohl in der Mädchenmannschaft als auch in der Jungenmannschaft. Dann wechselte sie zum Nittorps IK und blieb dort bis 1996. Kurze Zeit später zog es sie nach Göteburg zum Jitex BK, wo sie allerdings nur ein Jahr blieb. Ab 1998 spielte Svensson durchgängig bei Stockholmer Vereinen. Zunächst beim Älvsjö AIK und nach der Fusion bei Djurgardens IF/Älvsjö. Ins Ausland zu gehen war nur einmal Thema, aber der Transfer nach Philadelphia kam nicht zustande. Außerdem gehört die schwedische Damenliga zu den besten der Welt.</p>
<p><span id="more-1034"></span></p>
<p>Ihr Länderspieldebüt war im Oktober 1996. 13 Jahre spielte die nur 1,63 m große Stürmerin auf höchstem Niveau. 2003 sprang dabei immerhin WM-Silber raus (da verloren sie gegen Deutschland im Finale), 2001 war es EM-Silber. Gold fehlt also noch. Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt aufzuhören, sagt sie. 2008 berichtete sie im Zuge ihrer Hochzeit erstmals von ihrer Homosexualität. Die schwedische Oppositionsführerin Mona Sahlin hat sie und ihre Partnerin damals in Bredäng getraut. Im Sommer 2008 kam außerdem ihre Tochter Moa zur Welt, der sie sich nun vermehrt widmen möchte.</p>
<p>Gerade deshalb brennt Vickan auf diesen Titel, den sie am Finaltag, dem 10. September 2009 in die Luft stemmen möchte. Wer sie in Aktion sehen möchte, kann dies morgen im Fernsehen. Eurosport gibt sich generös und zeigt das nächste Match der Schwedinnen gegen Italien am 28.8. ab 23 Uhr. Lycka till Sverige!</p>
<p>Ein Foto von Victoria Svensson und Daten von ihr und den anderen schwedischen Fußballspielerinnen finden sich <a href="http://svenskfotboll.se/landslag/damer/spelarportratt-2008/?profile=16898">hier.</a></p>
<p>Kleiner Nachtrag: Die Schwedinnen haben es bei der EM nur bis ins Viertelfinale geschafft. Norwegen hat sie mit 3:1 besiegt. Im Finale am 10. September stehen sich Titelverteidiger Deutschland und die überraschend starken Engländerinnen gegenüber.</p>
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